Im März haben wir 3 bereits unsere Flüge gebucht für ca 1200€ pro Person. Hier sollte jeder seinen Flug selber buchen, da ihr so im worst case ihn auch erstattet bekommen könnt. Nach viel Vorfreude, Planung und Packen ging es dann für und Donnerstag Mittag nach München an den Hauptbahnhof. Von dort aus sind wir mit einem ECE am Bodensee vorbei nach Zürich an den Flughafen gefahren.

Abends angekommen hieß es für uns dann Gepäck aufgeben und durch den Security Check. Dann verbrachten wir unsere Nacht am Züricher Gate auf den Wartesitzen. Wir haben erstaunlich gut geschlafen. Am nächsten morgen startete dann das Boarding auf ein Flugzeug der Edelweiß Air. Für zwei von uns war es der erste Langstreckenflug und wir waren begeistert. Spaßgetränke, 3 Gänge Menüs und unlimited TV-Programm! Luxus Urlaub in der Luft.

Nach 9h Flug landeten wir dann ohne jegliche Komplikationen in Windhuk. Für die Zeit am Flughafen dürft ihr einiges an Geduld einpacken. Das erste was euch vor Ort erwartet ist die Passkontrolle. Wir waren eine der ersten, die aus dem Flugzeug ausstiegen und haben über eine Stunde gewartet. (TIPP: Am Flughafen gibt es bereits FREE WIFI) Wenn ihr dann an der Reihe seit, solltet ihr euren Reisepass, eure Rücklugdaten, euer EVISA (Visa on arrival) und eure Unterkunftsdaten bereit haben, die müsst ihr alle vorzeigen, dann gehts auch flott. Sobald ihr durch seit, könnt ihr direkt euer Gepäck abholen und weiter gehts. Direkt bei der Gepäckabholung gibt es dann einen ESIM-Shop. Dort kauft ihr euch eine ESIM, da es in Okondjatu selbst kein WLAN gibt und ihr nur so ins Internet könnt. Das geht ganz unkompliziert, der Verkäufer richtet es euch problemlos ein. Als nächstes (,wenn ihr Zuhause noch kein Geld getauscht habt,) tauscht ihr Geld um, dafür ist in dem nächsten Raum ein Shop. Nicht wundern, das Umtauschen kostet was, also ihr bekommt weniger zurück, als ihr bezahlt habt. Da wir nachts ankamen, haben wir noch die Nacht in Windhuk verbracht und einen Shuttle zum Hostel vorab gebucht. Wie es der Zufall will, war unser Driver nicht da und wir mussten mit dem Hostel telefonieren. Alle anderen Taxi-Fahrer vor Ort wirken zwar anfangs aufdringlich, weil sie us auch transportieren wollten, sind aber alle super lieb. Wie sich rausgestellt hat, gibt es in Windhuk nur eine Taxi Firma, die zum Flughafen fahren darf, also egal welchen Shuttle ihr vorab bucht oder ob ihr vor Ort ein Taxi nehmt, es sind die gleichen Driver. Mit einem der anderen Driver der Firma sind wir dann zu unserer Unterkunft Pension Steiner gefahren. (Ca 30 min Fahrt für 1000NAD) Dort sind wir direkt ins Bett gefallen und haben am nächsten Tag das Frühstück und das kostenlose WLAN genossen.

Dann sind wir noch kurz in den gegenüberliegenden Supermarkt gegangen, um Wasser zu kaufen. Mit Engelbert (unserem Gastvater) war abgemacht, dass sie uns um 11Uhr an der Unterkunft abholen. Aus 11Uhr wurde dann 14Uhr… Wir sind nicht mit Engelbert direkt sondern mit einem Gruppentaxi nach Okondjatu abgeholt worden. Die Verzögerung kam Zustande, da die anderen Mitfahrer zu spät kamen und dann nicht anhand von Google Maps, sondern anhand von Bildern der Pension Steiner unsere Unterkunft gesucht wurde. Also falls ihr auch in Windhuk wo abgeholt werdet, schickt mehrere Bilder und auch ein Bild der Karte Engelbert zu.

Von dort aus ging es dann in einen Supermarkt, wo wir dann ohne zu wissen, was es vor Ort alles zu kochen gibt, für eine Woche für 3 Personen und für die Fahrt einkaufen mussten. Plant das am besten schon vorm Flug oder im Flug, sonst wird es schnell sehr stressig) Wir essen zum Frühstück immer Porridge, Mittags Nudeln/Kartoffeln/Reis und Abends Brot mit Aufstrich. Kauft am besten Sachen die auch ohne Kühlschrank überleben, da es mal zu Stromausfall kommen kann. Vom Supermarkt aus ging es dann weiter nach Okondjatu. (Eigentlich eine 3 Stunden Fahrt, die aber durch die Mitfahrer den ganzen Tag gedauert hat.) Schaut am besten die ganze Zeit aus dem Fenster, wenn ihr Glück habt wie wir könnt ihr bereits die ersten wilden Tiere sehen. Wir haben eine Giraffe, etliche Warzenschweine, viele tolle Vögel, einen Strauß und einige Termitenhügel gesehen.


Nach einigen Stops, um die Mitfahrer aussteigen zu lassen, kamen wir endlich Abends in Dunkelheit in Okondjatu an. Dort wurden wir noch kurz von der Familie begrüßt und dann ging es direkt ins Bett. Jetzt konnte unser eigentliches Abenteuer in Okondjatu beginnen.


