Wie es ist, wenn der Koffer verloren gegangen ist, man die ersten Tage in einem fremden Land krank ist und man trotzdem alles hinbekommt: Kurz vor der Abreise (als der Koffer schon aufgegeben war) war ich ziemlich erleichtert, dass alles in Zürich so gut geklappt hat. Als wir dann am Hosea Kutako Airport spät Abends angekommen sind, war aber mein Koffer nicht auffindbar. Daraufhin habe ich beim „Lost and Found Schalter“ die Nummer meines Koffers mit dem Code darauf gezeigt, mit diesem kann man nachverfolgen, wo der Koffer genau ist. Die Frau dort meinte dann, dass mein Koffer hier nicht angekommen ist und er vermutlich morgen ankommen werde. Ich dachte…
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Anreise nach Okondjatu
Im März haben wir 3 bereits unsere Flüge gebucht für ca 1200€ pro Person. Hier sollte jeder seinen Flug selber buchen, da ihr so im worst case ihn auch erstattet bekommen könnt. Nach viel Vorfreude, Planung und Packen ging es dann für und Donnerstag Mittag nach München an den Hauptbahnhof. Von dort aus sind wir mit einem ECE am Bodensee vorbei nach Zürich an den Flughafen gefahren. Abends angekommen hieß es für uns dann Gepäck aufgeben und durch den Security Check. Dann verbrachten wir unsere Nacht am Züricher Gate auf den Wartesitzen. Wir haben erstaunlich gut geschlafen. Am nächsten morgen startete dann das Boarding auf ein Flugzeug der Edelweiß Air.…
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Klassenzimmer am anderen Ende der Welt
Mein Praktikum an der SWIS in Wellington neigt sich bald dem Ende zu. In den vergangenen Wochen durfte ich viele spannende Eindrücke sammeln, das Leben in Wellington in einer Gastfamilie kennenlernen und am neuseeländischen Schulalltag teilnehmen. Einige meiner Beobachtungen und Erfahrungen möchte ich in diesem Blogeintrag festhalten. Allgemeine Schulstruktur Alle Schulen in Neuseeland sind Gemeinschafts- und Ganztagsschulen. Das bedeutet, dass alle Schülerinnen und Schüler gemeinsam von 8:45 bis 15:00 Uhr lernen und nicht nach Förderbedarf oder Leistungsniveau getrennt werden. Alle Klassen sind jahrgangsgemischt. Der Lehrplan ist darauf abgestimmt – ähnlich wie in bayerischen Grundschulen. Für einzelne Unterrichtseinheiten werden die Lerngruppen zwar teilweise nach Jahrgangsstufen, Leistungsniveau oder Interessen aufgeteilt, der Großteil…
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Zwischen Gemeinschaft, Klassenzimmer und Kapstadtgefühl
Ein Zuhause auf Zeit Ein besonders wichtiger Teil meines Aufenthalts ist meine Gastfamilie geworden. Schon nach kurzer Zeit hatte ich nicht mehr das Gefühl, nur zu Gast zu sein, sondern wurde immer mehr Teil des Familienalltags. Durch das Leben in der Gastfamilie habe ich mich bewusst auf deren Alltag und Gewohnheiten eingelassen. Gemeinsame Abendessen, Gespräche im Wohnzimmer, Ausflüge sowie Besuche bei oder von Verwandten wurden schnell zu einem festen Bestandteil meines Alltags. Dabei gab es immer wieder neue Erlebnisse – ob Familienfeiern, Sportveranstaltungen oder Besuche auf lokalen Märkten. Gleich an meinem zweiten Wochenende durfte ich die Umgebung von Kapstadt kennenlernen. Besonders die Pinguine an der Küste und die Fahrt entlang…
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Tischtennis trifft Safari – Ein außergewöhnliches Wochenende in Ghana
Es ist 5 Uhr morgens, die Sonne geht langsam auf, und in der Küche steht das Picknick bereits bereit. Es gibt Pizza. Die Praktikantinnen haben sie selbst gemacht. Das Gepäck wird schnell ins Auto geladen. Es ist kaum mehr Platz, denn alle Sitze sind belegt. Mit dabei sind die Schulgründerin, ihre drei Kinder, zwei Jugendliche, die noch auf dem Weg eingesammelt werden müssen, sowie zwei Praktikantinnen. Eine davon bin ich. Uns erwartet ein Wochenende voller Eindrücke: von der Schule außerhalb von Sunyani in idyllischer und einsamer Umgebung über das turbulente Tamale, die drittgrößte Stadt Ghanas, in der die Tochter der Schulgründerin an einem Tischtennisturnier teilnimmt, bis hin zum Mole-Nationalpark im…
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Deutschunterricht in Ghana – Mit Engagement zum Erfolg
Von der Hauptstraße führt eine kleine Straße ab, die von vielen grünen Bäumen und Bananenpflanzen gesäumt ist. Wenn man genau hinschaut, kann man auch ein paar Mangos sehen. Das Auto wackelt, und schon sieht man das Schulgebäude. Einfach pure Idylle. Das hier ist jedoch kein Bericht über die traumhafte Landschaft oder das schöne Schulgebäude mit dem großen Sportplatz und die süßen Babytiere, die einen sofort begrüßen. Es ist ein Bericht über das Deutschlernen in Ghana. Direkt nach meiner Ankunft fragt mich die aus Deutschland gebürtige Schulgründerin, ob ich gerne ihr Deutschklassenzimmer sehen möchte. Ich bin etwas verwundert. Ein ganzes Klassenzimmer nur für den Deutschunterricht? Und das in Ghana, so weit…
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Eine Leseoffensive am „Bezaleel Educational Complex“ in Sunyani
Als ich hier in Sunyani angekommen bin, hieß es zunächst, dass ich die Deutsch-Anfängerkurse übernehmen würde. Doch Pläne und Ghana – das passt nicht immer zusammen. Nach einer Woche Eingewöhnungszeit und den ersten Unterrichtsstunden gab es eine Planänderung. Pia – meine Gastmutter und Gründerin der Schule – erzählte mir, dass sie mit den Lesekompetenzen der Kinder unzufrieden sei. Und so begann mein Lese-Projekt hier in Sunyani. Zunächst haben wir die Lesefähigkeit der Kinder mit dem „Wörter-pro-Minute-Test“ erfasst. Von der ersten bis zur siebten Klasse wurde dokumentiert, wie viele Wörter die Kinder innerhalb einer Minute lesen können. Die Ergebnisse waren leider ernüchternd: Verglichen mit den Richtwerten, die in Deutschland als Mindeststandard…
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Wellington – Mein Schulpraktikum an der SWIS
Seit vier Wochen bin ich in Wellington an der SWIS – South Wellington Intermedia School – angekommen. Wenn ich diese Zeit mit drei Stichpunkten beschreiben würde, wären es folgende: spannend, ereignisreich, begleitet von ganz viel Herzlichkeit. Das Leben in Wellington Ich wohne in der Praktikumszeit bei einer Gastfamilie. Das Zuhause liegt nahe der Schule, welche im südlichen Teil von Wellington, in Island Bay liegt. Das ist der perfekte Ort, um zum einen Anbindung an das Stadtleben im Zentrum zu haben und zum anderen in zehn Gehminuten an der besonderen, entschleunigenden Küste des Island Bays zu sein. Das ist mein zweites Mal in Neuseeland. Als ich hier angekommen bin, ist mir…
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Sport am Bezaleel Educational Complex in Sunyani, Ghana
Die Hälfte meiner Zeit am Bezaleel Educational Complex in Sunyani, Ghana, ist inzwischen schon vorbei. Deshalb möchte ich euch heute einen kleinen Einblick in den Sportalltag an der Schule von Pia und Emmanuel geben. „P.E.“ – also Physical Education – heißt hier der reguläre Sportunterricht, der fest im Stundenplan aller Klassen verankert ist. Doch Sport spielt am Bezaleel Educational Complex auch weit über den Unterricht hinaus eine große Rolle. Die Schule verfügt über einen geteerten Sportplatz, auf dem Basketball gespielt und Volleyballnetze aufgebaut werden können. Sowohl während des Unterrichts als auch in der Freizeit wird der Platz intensiv genutzt. Besonders freitags trifft man dort viele sportbegeisterte Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte…
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Welkom – Einleben in Südafrika
Erste Eindrücke von Natur und Land “Jetzt bin ich wirklich in Südafrika.“ Dieser Gedanke kam mir zum ersten Mal auf der Fahrt vom Flughafen zu meiner Gastfamilie. Während draußen die Berge vorbeizogen und plötzlich alles „verkehrt herum“ wirkte, wurde mir langsam bewusst, wie anders die nächsten Wochen werden würden. Besonders der Linksverkehr fiel sofort auf, da sich der gesamte Straßenverkehr im Vergleich zu Europa zunächst ungewohnt anfühlte. Trotzdem wirkte alles überraschend organisiert und ruhig. Die Straßen waren breit und sauber, der Verkehr geordnet – ganz anders, als ich es vorher erwartet hatte. Gleichzeitig fiel mir auf, wie präsent die Natur hier ist. Von der Autobahn aus waren fast durchgehend Berge…