• Musha,  Ruanda

    Muraho!

    Wir melden uns mal wieder aus dem kleinen Dörfchen Musha im Herzen Afrikas. Auch in den letzten Wochen haben wir sehr viele beeindruckende Momente erlebt, die sich nur sehr schwer in Worte fassen lassen. Jedoch versuchen wir auf diesem Weg unser Glück und beschreiben die bedeutendsten Erlebnisse, die wir bei unseren wöchentlichen Besuchen in den umliegenden Dörfern erlebt haben.  Im gesamten Land, einschließlich der Städte, leiden viele Menschen an Malaria. Wir besuchten mit Sister Theresa, einer Ordensschwester des Hameaus, eine junge Familie, deren Mutter daran erkrankt ist. Sie verlor tragischerweise ihren Mann, der für den Lebensunterhalt sorgte und blieb mit ihren zwei kleinen Töchtern zurück. Aufgrund dessen haben sie ihr Haus verloren…

  • Musha,  Ruanda,  Umudugudu

    Mwraramutse Rwanda!

    Nun sind wir schon ein paar Wochen hier im wunderschönen grünen und hügeligen Ruanda und haben uns langsam an die afrikanische Gelassenheit angepasst. Wir wohnen hier in Musha, einem kleinen Dorf ca. eine Stunde von der Hauptstadt Kigali entfernt. Dort befindet sich das Hameau de Jeunesse, das Waisendorf, welches Pater Hermann Schulz hier aufgebaut hat. Wir werden jeden Morgen vom Bellen der Hunde bzw. vom Krähen der Hähne geweckt. Nach dem Frühstück laufen wir zur nahe gelegenen Schule. Der Unterricht beginnt täglich um 7:30 Uhr und endet für uns um 12:30 Uhr mit einem anschließenden Mittagessen im Hameau. Die ruandische Küche basiert auf einer Hauptbeilage (Kartoffeln, Kochbananen, Reis) und Hülsenfrüchten/…

  • Musha,  Ruanda

    Update aus Ruanda

    So, wir melden uns auch mal wieder aus dem Herzen Afrikas. Seit dem letzten Blogpost haben wir uns nicht nur besser an die neuen Lebensumstände gewöhnt und uns kulinarisch durch die dortige Küche probiert, sondern auch den Westen des Landes erkundet. Natürlich waren wir weiterhin viel in den umliegenden Dörfern unterwegs und jedes mal das Highlight. Die Kinder springen zu den Nachbarn, um auch von dort die Kinder zusammenzutrommeln und von überall hört man „Mzungu“-Rufe (so werden hellhäutige Menschen in Kinyarwanda genannt). Im nu hat man zwischen 10 und 30 Kindern um sich und alle sind gespannt, was man dieses mal mit ihnen vorhat: von Bonbons über Seifenblasen, singen, Gummi…

  • Ruanda

    Ruanda – „land of thousand hills“

    Dieses kleine afrikanische Land an der Grenze zu Tansania, Uganda, Burundi und dem Kongo können wir seit gut 4 Wochen unser zu Hause auf Zeit nennen. Hier laufen nicht nur die Uhren ganz anders als in Deutschland, auch sonst ist das Leben nicht mit dem zu vergleichen, wie wir es gewohnt sind: Strom und fließendes (warmes) Wasser sind genau so wenig selbstverständlich wie geteerte Straßen oder auch Schuhe bzw. Kleidung. Natürlich gilt das nicht für die gesamte Bevölkerung, aber auf jeden Fall für die umliegenden Dörfer hier. Wir sind hier in einem Waisendorf – Hameau des Jeunes – untergebracht, das von Pater Hermann vor etwa 40 Jahren gegründet worden ist…

  • Musha,  Ruanda

    Waramutse, Rwanda!

    Für mein Praktikum bin ich nach Ruanda geflogen. Ruanda ist ein kleines Land in Ostafrika, das gerade mal ein Drittel der Fläche von Bayern hat. Dort bin wohne ich in Musha, einem kleinen Dorf, im nirgendwo von Ruanda. Um euch einen besseren Einblick in das Leben hier zu geben, möchte ich einen ganz normalen Tag hier schildern.

  • Ruanda

    Nyungwe Forest und Wedding Day

    Am Mittwoch sind wir mit dem Bus in den Nationalpark im Süden gefahren. Der Park heißt Nyungwe Forest und ist ein Nebelwald. Seit unserer Ankunft wissen wir auch warum er Nebelwald heißt (s. Fotos). Die Busfahrt hat insgesamt 8 Stunden gedauert. Irgendwie sieht die Landschaft immer gleich aus aber trotzdem kann man sich nicht satt sehen. Je näher man dem Wald gekommen ist, desto grüner (noch grüner) ist die Landschaft geworden. Wir haben schon wieder ganz vergessen wie viele verschiedene Grüntöne es überhaupt geben kann.Wir wollten gerne um 8:30 Uhr in der früh an dem Visitor Center oben sein, um von dort eine Tour durch den Park zu starten. Als…

  • Ruanda

    Kinyaruanda – die ruandische Sprache. 

    Der Alltag hat uns wieder eingeholt und es ist alles wie immer. Es gibt nicht so viel Neues, deshalb tun wir uns etwas schwer unseren Blog auf dem aktuellen Stand zu halten. Die Schule läuft wie immer und noch immer fühlen wir uns pudelwohl. Letzten Dienstag haben wir uns die Ani geschnappt und sind mit ihr nach Kigali auf einen Markt gefahren, um schon mal ein paar Stoffe und andere schöne Sachen zum „black Price“ zu kaufen. Der „white price“ liegt meistens um 1/3 höher…stundenlang sind wir über den Markt geschlendert und haben sogar vor Ort ein Kleid maßschneidern lassen, was erstaunlich gut funktioniert hat. Für 4€ kann man das schon…

  • Ruanda,  Umudugudu

    Schule in Umudugudu

    Nun sind wir schon eine ganze Woche hier und selbst im Tandem-Unterricht haben wir uns mittlerweile schon gut eingelebt. Wir passen nach und nach die Unterrichtsformen –und Aufgaben an die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler an und haben das Gefühl dass sie mit unseren Anforderungen gut klarkommen. Besonders das Tabu-Spiel (Wörter erklären) macht ihnen besonders Spaß!

  • Ruanda,  Umudugudu

    Welcome to Umudugudu

    Muraho aus Ruanda! Seit letztem Donnerstag sind wir, Conni und Johanna, in Ruanda. Der erste Eindruck war mehr als positiv. Schon am Flughafen waren die Menschen unfassbar freundlich und hilfsbereit, sodass die Fahrt in unser Dorf Umudugudu durch all die grünen Hügel und Bananenplantagen schon direkt entspannend war. Wir wurden sehr herzlich empfangen mit einem wunderbaren Essen.