• Ghana

    Halbzeit in Ghana

    Mittlerweile sind wir nun beide schon ueber einen Monat in Ghana, die Haelfte unserer Zeit hier ist schon vorueber. Ich denke, ich habe mich trotz der vielen grossen und kleinen Unterschiede im Vergleich zu Deutschland gut eingelebt. Ich darf in drei Faechern an der Grundschule unterrichten: Englisch, Kunst und neuerdings auch Mathematik.

  • Ghana

    Kap Verde – Von staubigen Wanderungen, glitzernden Buchten und saftigen Mangos

    Viele Tage schwammen über das offene Meer ans Land, seitdem Autor David Joseph Sturm seinen letzten Eintrag schrieb. Welle für Welle schlugen sie am Strand der Kap Verdischen Buchten an. Tag für Tag hielten die steilen Klippen der unbändigen Kraft des Wassers stand. Moment für Moment erlebten wir auf dem sagenhaften Archipel des grünen Kaps. Mittlerweile riecht alles nach Sand, Salz, Schweiß und Ziege. Doch das muss bei wahren bayerischen Bergziegen wohl so sein.

  • Ghana,  Sega

    Schwarze Sterne leuchten. Schwarze Sterne lachen. Schwarze Sterne lieben.

    Leuchten. Weit streicht der strahlende Kegel des Leuchtturms durch die klare Nacht. Erhellend taucht er die feinsandige Bucht in einen kurzen blassen Schimmer. Drehend wendet er sich wieder ab und hinterlässt die ruhige Dunkelheit, in der lediglich durch den Schein des flackernden Lagerfeuers ein heller Raum entsteht, an dem Zeit und Ort ihre Bestimmung verlieren. Die weißen und schwarzen Sterne finden hier in der lodernden Wärme Zuflucht vor dem hektischen Reisealltag und die Gespräche verlaufen sich im kühlen Sand, der durch unsere Zehen rinnt. Einmal mehr leuchten unsere Augen beim Anblick des Essens, einmal mehr leuchten die grünen Flaschen in unseren Händen, einmal mehr genießen wir die Ruhe und das…

  • Ghana

    Die Gefährten und das süße Leben

    Der Morgen bricht herein wie die rauschenden Wellen, die ich im Horizont am regelmäßigem Rauschen und salzigem Schaum vernehmen mag.  Gerade habe ich mein durchgelegenes Bett der Scorpions Hills Lodge in Busua verlassen und starre nun noch etwas geistesabwesend auf die bunten Schiffe, den weißen Sand und das offene Meer. Wort für Wort, Welle für Welle. In melancholisch-betäubendem Rhythmus spült es dieses Schwarz aufs Weiß. Ich warte bis sich die treuen Gefährten aus ihren Traumländern aufmachen um die Reise zu Daniel the Pancake-Man anzutreten um dort ein standesgemäßes Frühstück einzunehmen. Zeit um euch auf eine Reise durch längst vergangene Tage und Ausflüge mitzunehmen.

  • Ghana

    Einmal Busch und wieder zurück…

    [10.07] Tamale – Festung des Nordens Es kommt uns so vor, als hätten wir das alles schon einmal in einer der vielen anderen Städte Ghanas gesehen. Und doch sind es viele Kleinigkeiten, die Tamale, die Hauptstadt der Northern Region, doch etwas Individuelles und Eigenes verleihen. Die Kleidung ist arabisch und die Gesichtszüge der Menschen sind von anderen Kulturen beeinflusst, als im westlich geprägten Süden des Landes. Die Mehrheit der Bevölkerung sind hier Muslime, weshalb die Moscheen der Stadt die wohl prächtigsten und höchsten Bauten der Stadt sind. Auf den Straßen nimmt man Acht vor den vorbeiflitzenden TukTuks, aufgrund ihrer gelben Farbe hier Yello-Yello genannt, die von einigen ansässigen Indern importiert…

  • Ghana

    Tierisch was los in Ghana…

    Elefant, Ziege, Fledermaus und Co. Viele besorgte Fragen erreichten uns nach dem ich den letzten Blogeintrag hoch lud. Um euch zu beruhigen. Uns geht es gut! Wir haben nach kurzer Planung in Accra die Reise fortgesetzt und ich sitze nun im Mole Motel im gleichnamigen Mole Nationalpark zwischen Affen, Elefanten und noch vielen anderen Touristen. Doch wie wir dort hingekommen sind und was wir auf dem Weg dorthin erlebt haben, das erfahrt ihr in diesem Blogeintrag.

  • Ghana,  Sega

    Von weißen und schwarzen Sternen

    Die weißen Sterne leuchten hell über meinem Haupt während ich nach langer Zeit mal wieder eine ruhige Minute finde um meine Gedanken, Taten und Erlebnisse der letzten Wochen nieder zu schreiben. Viele Monde und Sonnen sind vorüber gezogen, deren Wechselspiel tagtäglich zur selben Zeit den Tag zur Nacht und die brütende Hitze zur angenehm sommerlichen Kühle werden lassen. Und so kommt es, dass ebenso nah beieinander die Freud und das Leid liegen. Das Schöne und das nicht-so-Schöne. Erleben wir in der einen Woche wunderbare Erfahrungen und spannende Entdeckungen, so setzen wir uns auch mit organisatorischen Problemen des Praktikums auseinander, die uns letztendlich zum Abbruch des Praktikums führen. Doch der Reihe…

  • Ghana

    Wir haben die Uhr, die Ghanaen die Zeit.

    [30.05] „We have the watch, but they have the time. “ Es gibt auch Tage, da ist es drinnen heller als draußen. So ein Tag ist heute. Es ist bewölkt, teilweise regnet es und ich liege mit leichtem Fieber im Bett und schaue gespannt Game of Thrones. Bastian und Helena sind auf den Markt nach Kasseh gefahren um ein paar Besorgungen zu erledigen. Unter anderem um unsere ersten maßgeschneiderten Hemden abzuholen. Doch der Schneider wird aufgrund der unzähligen Stromausfälle mit der Arbeit noch nicht fertig sein.

  • Ghana

    A normal day in school…

    Es ist 5:30 Uhr und ich wache schweißgebadet auf. Der krähende Hahn übertönt den ausgefallenen Ventilator. Ich öffne meine Augen und es riecht schon wieder nach Ziege. Die Sonne geht auf, aber Lights Off. Schlaftrunken blicke ich auf meine Handy, die WhatsApp-Nachrichten von gestern Abend wurden immer noch nicht gesendet, dafür haben mich die Lebensgeister der Dorfbewohner schon erreicht. Ich vernehme mit müden Blicken und rausgefallenen Oropax noch träges Treiben und trächtiges Gackern. Am liebsten würde ich diesem Hahn und dem elendigen Putenviech eigenhändig die Hälse umdrehen, doch das werden in den folgenden Tagen die Hunde für mich erledigen. Ich schlurfe zur Dusche und genieße die Kühle des 25° warmen…