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    Szia! – Das wichtigste ungarische Wort im Praktikum

    Szia – bedeutet Hallo und auch Tschüss auf ungarisch – ist das einzige ungarische Wort, was ich im Praktikum in Ungarn verwendet habe, denn mit deutsch und englisch kommt man hier sehr weit. Ich glaube es kaum, dass mein Praktikum am Táncsics Mihály Gymnasium in Orosháza nächste Woche schon zu Ende ist. Die Schule ist mit ca. 700 SchülerInnen ziemlich groß, weshalb ich mich am Anfang erst einmal zurechtfinden musste. Die Ungarn sind aber super freundlich und hilfsbereit, sie erklärten und erzählten mir immer gerne Dinge über die Schule, die Umgebung und Ungarn und unterstützten mich während meiner Zeit bei ihnen. Besonders toll war es, als ich das Gymnasium und…

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    Die letzten Wochen in Rwanda – Murabeho!

    Schulsystem Ich melde mich nun noch einmal kurz, um von der zweiten Hälfte des Praktikums zu erzählen. Wie bislang teilte sich unsere Zeit zwischen Schule und Waisendorf auf. Besonders interessant fand ich dabei die Teilnahme an den praktischen Unterrichtsstunden (z.B. Kochen, Hausbau), da diese einen großen Unterschied zu meiner Schulerfahrung an einem deutschen Gymnasium darstellen. Dabei hinterfragte ich allerdings so manchmal die Effektivität dieser Praxisstunden, da die Aufgaben sehr monoton waren (z.B. einen ganzen Tag lang eine Mauer bauen) und von einer zu großen Anzahl an Schülerinnen und Schülern durchgeführt wurden, sodass die Hälfte nur zuschauen konnte. Der Theorieunterricht unterschied sich von Deutschland insofern, als dass die deutlich größeren Tische…

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    Murakaza neza! – Willkommen in Ruanda!

    Unser Tagesablauf Nach den ersten vier Wochen melde nun auch ich mich zu Wort und möchte ein bisschen etwas über das Projekt hier erzählen. Dabei werde ich darauf achten, vor allem auf diejenigen Bereiche einzugehen, die meine Mitpraktikantin Amelie in ihrem Blogeintrag noch nicht erwähnt hat. Wir wohnen in der Region Musha, eine gute Stunde von der modernen Hauptstadt Kigali entfernt. Das dörfliche Leben hier gefällt mir besonders gut und vermittelt mir ein Gefühl von Geborgenheit. Die Unterkunft ist gemütlich und das Essen sehr schmackhaft: zu den Hauptessensbestandteilen gehören Reis, Kartoffeln, Bohnen und Kochbananen. In letzter Zeit versuche ich mit der Sonne zu gehen und besonders früh aufzustehen. Die ersten…

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    Das Leben und Lehren in Ruanda

    Nach drei Wochen Aufenthalt in Musha möchte ich einen Einblick in das Leben und Lehren hier geben. Da momentan noch Sommerferien sind, sind nur wenige Schüler*innen an der ETSK in Musha. Die Schule ist spezialisiert auf Technik und IT, daher der Name Ecole Technique Saint Kizito Musha. Die Schule beherbergt 350 Schüler*innen, die Fächer belegen, die ihnen später zu einem guten Job helfen sollen. Somit darf ich sowohl bei Construction, zusehen, bei Computer Sience und bei Culinary arts. Das bedeutet, dass die Schüler*innen lernen Häuser zu bauen, Computer auf hohem Niveau zu bedienen und hochwertige Speisen zuzubereiten. Gegründet wurde die jetzige Schule 2008 von Pater Hermann, einem deutsch-italienischen Priester, der…

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    Sawatdi kah!

    Nachdem ich nun schon vier Wochen hier an der Princess Chulabhorn Science High School in Phitsanulok bin, habe ich eine gewisse Routine und regelmäßigen Ablauf. Morgens habe ich einen sehr kurzen Schulweg von ca. 5 Minuten zu Fuß. Wenn wir spät dran sind, fahren meine Mitbewohnerin und ich allerdings mit dem Roller. Generell habe ich gemerkt, dass hier viel lieber auch kurze Strecken mit dem Roller oder Auto gefahren werden, anstatt zu gehen.Vor und nach der Schule müssen wir sozusagen einchecken, also unsere Finger scannen. Danach findet täglich eine Zeremonie statt, bei der sich alle Schülerinnen auf dem Hof vor der Schule versammeln, die Landesflagge sowie die Schulflagge gehisst werden,…

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    Besuch von ‚Cape Coast‘ – der Hochburg der Sklaverei

    “The soul that is within me, no man can degrade.” (Narrative of the Life of Frederick Douglass am American slave) Eines der Sehenswürdigkeiten, die man in Ghana unbedingt gesehen haben muss, sind die Sklavenschlösser rund um „Cape Coast“, der Goldküste südöstlich des Landes. Mehr denn je kann man hier mehr über die Geschichte des Landes und die Menschen kennen lernen. Am Ende meines Praktikums konnte ich in einer kleinen Rundreise die zwei größten Sklavenschlösser Westafrikas „Cape Coast Castle“ und „Elmina Castle“ besichtigen, welche außerdem auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes stehen und von unbeschreiblich historischem Wert sind. Im Laufe der Geschichte hatten die Anlagen unterschiedliche Verwendungszwecke für verschiedensten Handelsgeschäfte. Als die…

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    Ein Herzensprojekt für Kinder in Ghana

    Ein Herzensprojekt für Kinder in Ghana „Quality education for the Ghanaian child is the positive energy behind our continues persistence in all that the management of our school.“ – Emmanuel Yeboah, einer der Gründer des ‚Bezaleel Educational Complex‘. Zusammen mit seiner Frau Pia Yeboah, welche aus Deutschland stammt, haben sie 2019 die deutsch-ghanaische Internationale Privatschule in Sunyani gegründet. Derzeit besteht die Schule aus 7 Klassen von der Kindergrippe bis zur dritten Schulklasse. Gerne würden sie die Schule jedoch so erweitern, dass alle SchülerInnen auch ihren Schulabschluss nach der Highschool dort absolvieren können. Ihre Motivation, das Herzensprojekt voranzubringen, ziehen Pia und Emmanuel aus dem Wunsch, gleiche Bildungschancen für alle Kinder zu…

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    Chile: Ein Land der Extreme

    Das Land der 2000 Vulkane, Wüsten, Gletscher, Fjorde und über 4000 km Küste. Ich hatte das Glück das Land vor meinem Praktikum zwei Monate lang bereisen zu können. Und ich empfehle jeder*jedem der die Möglichkeit dazu hat, das gleiche zu tun! Zum einen, weil dieses Land atemberaubend schön ist, zum anderen aber auch um sich an das chilenische Spanisch zu gewöhnen. Die Natur Auch wenn ihr nicht vorhabt ein Praktikum in Chile zu machen, ist es definitiv eine bzw. mehre Reisen wert! Von der Atacama Wüste im Norden bis hin zu den Gletschern und Fjorden im Süden macht die Natur einen immer wieder sprachlos. Zudem ist Chile sehr einfach und…

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    Jeg elsker Oslo – eine Liebeserklärung an Oslo

    Es ist nun zwei Wochen her, dass ich in Oslo (auf norwegisch Uschlu ausgesprochen) angekommen bin. Es war ein Sonntagmorgen und die Straßen rund um das Bussterminalen waren wie ausgestorben. Da waren mir die Osloer gleich mal sympathisch – Ausschlafen am Wochenende mag ich schließlich auch gerne. Doch auch wenn die Stadt wie leergefegt wirkte, hat sie sich von ihrer schönsten Seite gezeigt: Die Sonne über dem Fjord, das Glitzern des Wassers und die imposanten Gebäude wie das Operahuset haben mich gleich willkommen geheißen. Als ich dann noch eine Horde nackter Menschen von einem kleinen, hölzernen Saunahäuschen im Fjord ins Wasser springen sah, war es um mich Geschehen – noch…

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    Ein Tauchgang im Fjord und hyggelig in Oslo 🇳🇴

    Nur Dippen, nicht Tunken! Das eine Mal haben wir es uns gegeben, aber so richtig. Ich bin zusammen mit Leon, einem Mitpraktikanten zu der Zeit in Oslo (er war an der Kongshavn Schule tätig) zum ortsansässigen Saunadorf in Oslo gegangen. Besonders anzumerken ist hier, dass man im Anschluss an den 90-100 Grad warmen Saunagang im Oslofjord eine Abkühlung sucht. Und das ist eine Untertreibung höchster Güte. Die 5 Grad im Fjord spürt man sofort in schmerzlichem Ausmaß, wobei ich sagen muss, dass man die Temperatur schnell gar nicht mehr spürt, wenn erste Körperteile beginnen, abzusterben. 🥶Aber Spaß beiseite war das den Ausflug wert und man kommt in den kleinen gemütlichen…