• Porto,  Portugal

    Halbzeit in Portugal …

    Bon Dia! Mittlerweile bin ich seit 4 Wochen in Portugal und ich habe mich sehr gut eingelebt. Ich den ersten beiden Wochen habe ich vor allem in den verschiedenen Schulen hospitiert und die Schülerinnen und Schüler kennengelernt. Nach und nach habe ich eine immer aktivere Rolle im Unterricht eingenommen und werde vor allem in der Vor- und Grundschule stark mit eingebunden, was ich echt super finde. Den kleineren Schülerinnen und Schüler versuchen wir vor allem, auf spielerische Weise Englisch beizubringen. Es werden viele Bilderbücher angeschaut und Lieder gesunden (z.B „head and shoulders, knees & toes“ oder „Baby shark“), was echt total süß ist! Letzte Woche hatten wir in der 1.…

  • Porto,  Portugal

    Olá! Meine ersten Tage in Valongo, Portugal

    Endlich ist es soweit: mein Auslandspraktikum in Porto/ Valongo beginnt. 8 Wochen werde ich jetzt hier in diesem wundervollen Land verbringen und den Schulalltag kennenlernen. Nach meiner Ankunft am Flughafen von Porto wurde ich direkt von meiner Betreuungslehrkraft, mit der ich auch schon zuvor Kontakt hatte, und ihrer Familie abgeholt. Ich war echt aufgeregt, von jemand „Fremden“ vom Flughafen abgeholt zu werden aber meine Sorgen waren unbegründet, denn ich wurde sehr herzlich von der Familie begrüßt. Ich habe mich direkt sehr wohl gefühlt und alle Sorgen waren vergessen. Die Familie hat mich direkt zum typisch portugiesischen Essen eingeladen, wo ich bereits viel über die Kultur/ Essensgewohnheiten dort gelernt habe. Es…

  • Namibia School Project Teilnehmer
    Namibia

    Wir ließen uns von Corona nicht unterkriegen

    Freitag der 13. Ein ganz normaler Schultag. Wie jeden Freitag wurden auch heute nach der Schule die „Students of the week“ ausgezeichnet. Anschließend gab es noch Hotdogs, bevor die Schüler ins wohlverdiente Wochenende entlassen wurden. Niemand hätte gedacht, dass es fast vier Monate dauern sollte, bis man sich wiedersehen würde. An diesem Wochenende ging alles sehr schnell. Corona hatte mittlerweile auch Namibia erreicht. Am Samstag wurden die ersten beiden Fälle des SARS-CoV-2 nachgewiesen und noch am selben Tag sämtliche Flugverbindungen u.a. nach Deutschland für 30 Tage außer Kraft gesetzt. Am Sonntag erreichte uns schließlich die Nachricht, dass alle Schulen im Land geschlossen und die Ferien vorgezogen würden. Zwei Tage später…

  • namibia_school_project_corona
    Namibia

    Corona in Namibia

    Abstand halten, Temperatur messen, Hände und Schuhe desinfizieren: auch in Namibia sieht Schule in Zeiten von Corona anders aus. Durch Covid-19 und den dadurch wegfallenden Tourismus, fehlt vielen Menschen in Namibia das überlebenswichtige Grundeinkommen und sie können ihre Familien nicht mehr versorgen. Dies betrifft mittlerweile nicht nur die Unterschicht. Auch die Mittelschicht muss mit den hohen wirtschaftlichen Einbußen zurechtkommen, da die meisten Geschäfte in den vergangenen Monaten komplett schließen mussten. Auch in Namibia wurden nach dem Ausbruch der Pandemie Ausgangssperren verhängt, die nun regelmäßig verändert werden. Diese sind allerdings für viele Menschen um einiges schwerer einzuhalten, da Familien teilweise zu acht auf zehn Quadratmetern wohnen. Etliche Menschen sind in den…

  • Pennsylvania,  USA

    Was so einer in einem Jahr erlebt, erleben wir in einem Jahr

    Hallo Zusammen, Mittlerweile sind schon 2 Wochen vergangen in denen wir mehr erlebt haben als so mancher in einem Jahr. Der Unterschied zwischen Middle und High Schools ist grösser als man denkt. Die High Schools sind zum Teil bei weitem besser ausgestattet als die Middle Schools, was die Lücke zwischen Arm und Reich hier in Amerika deutlich macht. An einem der Tage besichtigten wir eine Berufsschule,welche bei weitem mehr verschiedene Berufsfelder umfasst als die meisten deutschen Berufsschulen wie zum Beispiel Kfz Mechaniker, Elektrotechniker, Friseur und noch einige mehr. Letzte Wochen lernten wir dann die Vorsitzenden von PSEA kennen mit denen es nach einem gemeinsamen Lunch zu Hersheys Chocolate factory ging…

  • Ayacucho,  Peru

    Anders, aber sofort wieder

    Als ich wieder aus Ayacucho, oder wie die Einheimischen auch sagen Huamanga zurück war, fragten mich zu Hause alle, wie es denn gewesen wäre. Meine erste und spontane Antwort war „anders“. Denn für mich unterschied sich das Leben in Ayacucho in so vielen Punkten zu dem Leben, das ich von Zuhause kannte. Auch wenn ich anfangs noch von der Andersartigkeit überwältigt, ja teilweise auch leicht überfordert, so stand für mich am Ende meines Aufenthalts fest, dass ich während meiner Zeit in Peru unzählige wertvolle, interessante und wunderschöne Erfahrungen gemacht hatte und es daher sofort nochmal machen würde. Aber nun nochmal von vorne: nach einem 16-stündigen Direktflug von Madrid nach Lima,…

  • Ghana,  Sega

    Goodbye Ghana 🇬🇭

    So, nun ist es also soweit… . Ich sitze hier am Kotoka International Airport in Accra und in wenigen Stunden wird dieses Abenteuer für mich zu Ende gehen. Wobei… so richtig abschließen werde ich es wohl nie, da alle Erfahrungen, Erlebnisse und Momente für immer ein Teil von mir sein werden. Und ich hoffe, dass ich mir einige Eigenschaften der Ghanaer abschauen konnte und vielleicht hin und wieder abrufen kann, falls nötig… Sicherlich werden mir die teils schwierigen Situationen, in welchen sich das ganze Land befindet, in Erinnerung bleiben, aber ich wünsche mir, dass ich ein wenig von der Leichtigkeit und Entspanntheit mitnehmen kann und ab und zu auch einfach…

  • Chile,  Temuco

    Las Faldas Negras

    Chile, das anderen Ende der Welt Las Faldas Negras. So nennt meine Gastmutter mich und meine Vorgängerinnen, die auch schon bei ihr beherbergt und umsorgt wurden, mit einem Augenzwinkern. Ein schwarzer langer Rock ist hier für die Praktikanten als Schulkleidung Pflicht. Er kommt der typischen Schuluniform der anderen Lehrkräfte, die auf die Tracht der Mapuche ausgerichtet ist nah. 12 Wochen vergehen so schnell. Als ich ankam, konnten wir noch ohne Jacke hinaus. Mittlerweile befinden wir uns bei Graden nur etwas über dem Gefrierpunkt und ich durfte „Gracias a Dios!“ meinen Rock gegen eine Hose austauschen. Ich bin in Chile. Genauer in der Region Araukaniens. Was ich, bevor ich mich mit…

  • Ghana,  Sega

    Ziegen, Schafe, Hühner und auch ein paar Schüler

    Nun befinde ich mich seit mittlerweile fast fünf Wochen auf dieser Reise… in dieser unglaublichen Umgebung… auf diesem Abenteuer! Dadurch, dass ich alleine hier bin, ist mir anfangs Vieles sicherlich schwer gefallen und allein ein deutschsprachiger Ansprechpartner bei Sorgen und Nöten wäre besonders in den ersten Tagen bestimmt von Vorteil für mich gewesen. Nichtsdestotrotz muss ich sagen, dass mir gerade diese Erfahrung hilft, einiges über mich selbst zu erfahren, aber auch noch intensiver die Menschen hier kennen zu lernen. Alle sorgen ganz wunderbar für mich und sind sagenhaft freundlich und einfach immer hilfsbereit! Egal ob SIM-Karte, Mückenmittel, über Zuhause quatschen, Neues über SchülerInnen und den Schulaufbau erfahren, jeden Tag neue…