• Allgemein,  Norwegen,  Oslo

    2 Monate in Oslo – Hjertelig velkommen

    Sieben Wochen sind vergangen, somit ist die Halbzeit meines zwölfwöchigen Praktikums an der Nydalen Videregående Skole in Oslo vorbei. Zeit für ein Zwischenfazit, das vor allem Folgendes zeigt: Vieles ist vertraut und gleichzeitig ist vieles ganz anders. Meine ersten Tage in Oslo waren wettertechnisch eher durchwachsen. Schnee, Regen und Kälte bestimmten den Start und machten das Ankommen zunächst etwas schwierig. Umso herzlicher war jedoch der Empfang in der Schule. Sowohl das Kollegium als auch die Schüler*innen begegneten mir von Anfang an offen und freundlich, sodass ich mich schnell willkommen fühlte. Ohne große Vorbereitungszeit bin ich direkt in ein Austauschprojekt mit einer Schule in Worms hineingeraten. Solche internationalen Kooperationen scheinen hier…

  • Allgemein

    Einblick in den Lehreralltag in De Britto, Yogyakarta

    Alltag klingt zunächst immer so nach Routine, langweilig und wenig abwechslungsreich. Hier habe ich gelernt, dass Alltag auch recht spannend sein kann. Deshalb soll dieser Beitrag einen kleinen Einblick in das Schulleben und den Alltag als Lehrerin in De Britto geben. Tag für Tag Jeden Morgen beginnt der Schultag mit einem Gebet und dem gemeinsamen Singen der Nationalhymne. Um 12 Uhr ein weiteres Gebet. Das alles wird über die Lautsprecher in die ganze Schule übertragen. Zum Abschluss gibt es nochmal ein kurzes Gebet und zehn Minuten Reflexion, in welcher die Schüler Tagebuch schreiben und ruhige Musik gespielt wird. Das klingt vielleicht sehr streng strukturiert – aber der Tag hat dadurch…

  • Allgemein,  Ghana,  Sunyani

    Besonderheiten im Schulalltag

    Der Schulalltag im Bezaleel Educational Complex in Sunyani, Ghana, hat wie jeder andere Alltag auch, seine festen Zeiten, Regeln, Strukturen und Abläufe. Zum Beispiel beginnt der Tag immer mit einer Assembly, Worship oder Silent Hour. Allerdings gibt es auch Ausnahmen und Besonderheiten im Schulalltag: 1.    Der Nationalfeiertag: „God bless our homeland Ghana.“ (ghanaische Nationalhymne)Dieser Feiertag wird am 06.03. eines jeden Jahres gefeiert. Hintergrund ist die Unabhängigkeit seit 1957. Normalerweise gibt es in den Städten eine Parade. Da diese Feierlichkeiten allerdings sehr teuer sind, findet dieses Jahr keine statt und es ist lediglich schulfrei. Am Vortag findet sich aber die gesamte Schulfamilie zusammen, um die Nationalhymne auf Englisch und Twi zu…

  • Allgemein,  Indonesien

    Warum man seine Befürchtungen getrost im Deutschland zurücklassen kann

    Hand aufs Herz: Bevor ich nach Indonesien geflogen bin, hatte ich ein paar Befürchtungen, obwohl ich mich gleichzeitig natürlich sehr gefreut habe. Sprache, Essen, Hitze, Verkehr – alles irgendwie abenteuerlich, aber auch ein bisschen beängstigend. Im letzten Monat durfte ich täglich feststellen wie unbegründet meine Sorgen waren und wurde on positiver Weise eines Besseren belehrt…  1. Das mit der Verständigung… Eine Sorge war die Sprache. Englisch? Kein Problem – mit den Lehrkräften und Schülern läuft die Verständigung von ausreichend bis richtig gut. Und Indonesisch? Ich dachte, das wird Ewigkeiten dauern, tatsächlich ist die Grammatik aber (im Vergleich zum Deutschen) erstaunlich simpel, und die wichtigsten Alltagsbegriffe hat man nach wenigen Tagen…

  • Allgemein

    ka kite – Rückblick auf meine Zeit in Auckland

    Nach meinem 10-wöchigen Praktikum kann ich nur sagen – was für eine unglaublich wunderschöne Zeit mit ganz vielen Eindrücken! Zuerst etwas über meine Unterkunft: Untergebracht war ich in der Nähe von Titirangi, bei Catrin und Gerald, die beide auch Lehrkräfte an der Schule sind. Catrin und Gerald sind eine perfekte Gastfamilie, besser kann man sich es nicht vorstellen. Sie haben mir jederzeit bei allen Fragen geholfen, zusammen gemeinsame Ausflüge mit dem Hund unternommen, komplette Reisetipps für Orte gegeben die man besuchen sollte und kochen daneben noch wunderbar leckeres Essen (Sie haben sogar einen eigenen Pizzaofen, sehr zu empfehlen !). Später kamen dann noch ihre Kinder, die beide auch sehr cool…

  • Musha,  Ruanda

    Ein Praktikum zwischen Klassenzimmer, Waisendorf und neuen Perspektiven – Ruanda 2025

    Wir – Patricia (24, Lehramt Grundschule mit Germanistik) und Tamara (25, Lehramt Realschule mit Wirtschaft & Geographie) – sind in Ruanda für unser Auslandspraktikum des BLLVs. Kennengelernt haben wir uns erst durch die Zuteilung unserer Einsatzstelle, aber schon nach einem ersten Treffen in Bamberg war klar: Das wird gut! Anreise & Ankommen Unsere Anreise war lang und, mit einem Zwischenstopp in Doha und (wie sollte es anders sein) einer kleinen Aufregung am Frankfurter Flughafen, auch sehr aufregend. Patricias Visum war zu dem Zeitpunkt nämlich noch in Bearbeitung und kurzzeitig stand die Frage im Raum, ob sie überhaupt mitfliegen darf. Nach einer spontanen Buchung eines Weiterflugs zur Sicherheit ging dann aber…

  • Allgemein,  Indonesien,  Jakarta

    Eine katholische Schule nahe Jakarta

    Nach zwei Langstreckenflügen kam ich am Morgen des 2. Oktobers 2024 am Flughafen in Jakarta an. Dort wurde ich von den drei Deutschlehrerinnen des BSD Campus der Saint John’s Catholic School sehr herzlich empfangen und mit dem Schulauto zu meiner Unterkunft gebracht. Diese befindet sich in einem Haus in einer gated community, wo ich mit anderen Lehrerinnen zusammenlebe, die aus den Philippinen kommen und an derselben Schule unterrichten. Der erste Tag war mit Kennenlernen, scharfem Mittagessen und Organisatorischem gefüllt und am zweiten Tag ging es dann das erste Mal in die Schule. Der BSD Campus ist der größte Campus der katholischen Privatschule und hat je ein Gebäude für Kindergarten, Grundschule,…

  • Allgemein

    Einblick in den Schulalltag in Ghana

    Mein Tag begann früh um 5 Uhr, als der Wecker klingelte. Ich machte mich fertig und lief gemeinsam mit Emmanuel zum Schulbus. Die Hunde des Hauses begrüßten mich herzlich und holten sich ihre Streicheleinheiten ab. Emmanuel fährt morgens immer zwei Runden, deshalb startet sein Tag ebenfalls um 5 Uhr. Um diese Uhrzeit ist die Welt noch ruhig und friedlich. Nach und nach stiegen die Kinder in den Bus ein, manche waren noch sehr müde. Kurz vor sieben kamen wir schließlich an der Schule an, und Emmanuel machte sich auf den Weg, um die zweite Runde zu fahren. Für mich ging es zum Frühstück, da der Unterricht in 30 Minuten beginnen…

  • Allgemein,  Stellenbosch,  Südafrika

    Vom Wilderness-Camp zur Safari

    Wilderness Camp Nach dem fünf-wöchigen Praktikum in der „aftercare“ ging es nun weiter mit der Teilnahme an einem von vielzähligen wilderness camps, welche USIKO jährlich organisiert. Die Zielgruppe des Camps, an dem wir teilnahmen, waren Frauen zwischen 27-47 Jahren, welche aus Townships oder sogenannten „rough quarters“ kommen. Sie sollten die Möglichkeit bekommen, in einem geschützten Rahmen und mitten in der Wildnis in den Bergen bei Franshoek ohne Ablenkung von außen über ihr Leben und Hürden, die ihnen das Verfolgen ihrer Ziele schwer machen, nachzudenken. In diesem Rahmen sollten sie sich insbesondere mit folgenden vier Fragen auseinandersetzen: Who am I?, Why am I here?, What do I have to offer? und…

  • Allgemein,  Mongolei

    Unser zweiter Monat in der Mongolei

    Ein Ausflug Richtung Gobi Der Mai startete mit einem der aufregendsten Ausflüge überhaupt: Leonies Gastfamilie hatte einen Übernachtungsausflug geplant und Anna durfte mitkommen. Freitag nach der Schule ging es los. Zusammen mit Freunden der Familie wurde zu Abend gegessen, dann quetschten sich alle in die Autos und dann ging es 7 Stunden Richtung Gobi. Die Straße war größtenteils in sehr gutem Zustand und bis auf ein paar Pinkelpausen im Freien kamen wir gut durch. Eine Überraschung gab es aber doch noch: Das Ger-Camp, in dem wir eigentlich übernachten wollten, war einige Tage zuvor bei einem Sturm eingestürzt. Deshalb kamen wir stattdessen um 2:30 in der Nacht bei einer Wohnung an,…