Die Osterferien hier am Bezaleel Educational Complex haben begonnen und für meinen Freund Philipp, meine Mit-Volontärin Lucia und mich geht es damit auf in ein neues Abenteuer: Unseren Roadtrip rund durch Ghana! Frühmorgens um 5 sitzen wir schon an der Haltestelle in Sunyani und warten auf unseren Bus in Richtung Tamale. Unser heutiges Ziel: der Mole Nationalpark im Norden Ghanas! Sechs Stunden chaotische nigerianische Drama-Serien im Busfernsehen und etliche Schlaglöcher später werden wir endlich an der Kreuzung „Damongo Junction“ abgesetzt, von der aus wir mit dem Taxi weiterfahren müssen. Bald schon stehen wir vor der Eingangspforte mit der Aufschrift „Mole Nationalpark“, ein Highlight, auf das ich mich schon seit meiner Vorbereitung…
-
-
„It‘s Ghana time!“ – Unterrichten nach einem anderen Zeit- und Lebensrhythmus
„Akwaaba!“ So wird man von einem großen Schriftzug auf Twi am Flughafen in Accra begrüßt: „Willkommen!“ heißt es auf Deutsch. Dass meine Ankunft in Accra nun schon wieder 6 Wochen her sein soll, will noch nicht so ganz in meinen Kopf. Jeden Tag prasseln so viele Eindrücke und Erlebnisse auf mich ein, dass die Zeit zu rennen scheint. Gleichzeitig fühlt es sich an, als ob ich schon viel länger hier bin, was vermutlich an der Herzlichkeit meiner Gastfamilie liegt! Ab Tag eins gehöre ich wie selbstverständlich zur Familie und fühle mich wirklich zu Hause. Aber beginnen wir einmal von vorne… Am Samstag dem 22. März kommt mein Flug von München über…
-
A vida relaxada em Portugal
Heute ist der letzte Schultag vor Beginn der Osterferien in Portugal, was bedeutet, dass sich unser Praktikum in Valongo, einem Vorort der Großstadt Porto, dem Ende zuneigt. Die Zeit im Praktikum in verschiedenen Schulen des Schulverbunds Valongo, der aus fünf Grundschulen und einer Oberschule besteht, ist wie im Flug vergangen. Dennoch konnten wir, das heißt meine Mitpraktikantin und ich, unzählige interessante und unvergessliche Einblicke in den Schul- und Unterrichtsalltag dieser Schulen gewinnen. Da unsere Praktikumslehrkraft in zwei verschiedenen Grundschulen und in der Oberschule als Englischlehrkraft tätig ist, hatten wir die Möglichkeit, sie zu ihren Unterrichtsstunden in diesen Schulen zu begleiten. Somit konnten wir nicht nur das Schulleben an einer Schule…
-
Koia Kei a Aoteroa! – New Zealand is the best!
Ich hatte das Glück, nach meinem 1. Staatsexamen ein Praktikum an einer neuseeländischen High School machen zu dürfen. Meine persönlichen Erfahrungen und Meinungen könnt ihr hier lesen 🙂 Schule Die Green Bay High School ist eine richtig große Schule. Aufgebaut ist sie eher wie ein Unicampus mit verschiedenen kleineren Gebäuden. Der normale Tag an der High School beginnt um 8:20 Uhr mit einem Staffmeeting, wo alle Lehrkräfte zusammenkommen und über aktuelle Ereignisse, Termine und auch besondere Schülerleistungen (zum Beispiel den Sport betreffend) informiert werden. Um 8:40 Uhr startet dann der Unterricht, der wirklich in vielen Punkten sehr unterschiedlich zu dem in Deutschland ist. Zum einen ist es viel weniger formell:…
-
Kleine Schritte in einem wunderschönen Projekt in Sunyani – Ghana
Schon bei meinem ersten Zusammentreffen mit meiner Gastfamilie war mir klar, dass meine Zeit dort von Herzlichkeit und Dankbarkeit geprägt sein würde.
-
Das Kinderhaus Casadeni – ein Ort voller Herzlichkeit und Freude
Mit Umarmungen und warmen Worten wurde ich im Kinderhaus Casadeni begrüßt. Die Herzlichkeit, die ich dort erfahre, spiegelt sehr gut die Arbeitsweise und das Klima dort wider. Für die Kinder ist Casadeni ein Ort, an dem sie Chaos im Alltag, Kinderarbeit, Armut und politische Instabilität vergessen können. Es ist ein Ort, an dem sie Unterstützung erfahren, ihnen eine Chance auf Bildung ermöglicht wird und sie einfach nur Kind sein können. Meine Aufgabe besteht hauptsächlich darin, den Kindern bei ihren Hausaufgaben zu helfen und Lerndefizite in Mathematik und Englisch auszugleichen. Dass die Bildungschancen stark von dem Elternhaus und deren Unterstützung abhängen, merkt man hier schnell. Während manche 3. Klässler perfekt multiplizieren…
-
Pão por Deus & São Martinho
Was macht ein Land aus? Seine Kultur natürlich… und dazu gehören vor allem auch Feste. Deshalb möchte ich in diesem Blogeintrag gerne über zwei Feste berichten, die zu meiner Zeit in Portugal stattfanden. Das ist zum einen Halloween und Sankt Martin. Jetzt fragt ihr euch bestimmt was daran portugiesisch sein soll, oder? Dann bleibt dran: Halloween an sich hat natürlich erst einmal nichts mit portugiesischer Kultur zu tun. Diesen Tag und alles was dazugehört haben die Portugiesen genau wie wir Deutschen übernommen und die Kinder gehen verkleidet von Haus zu Haus und sammeln Süßgkeiten. Auch im Kindergarten und in der Grundschule dreht sich an diesem Tag alles um das importierte…
-
Meine Zeit in Porto
Mein Praktikum neigt sich nun dem Ende zu. In 9 Tagen geht mein Flug zurück nach Deutschland. Ich würde gar nicht sagen nach Hause, denn auch Portugal ist irgendwie zu meinem zu Hause geworden. Ich gehe also mit einem lachenden Auge, weil ich mich auf meine Familie, Hunde und Freunde freue aber auch mit einem weinenden Auge, weil ich meine portugiesische Familie zurücklasse. Während ich hier in meinem Zimmer sitze und auf meine Zeit in Valongo zurückblicke dröhnt von unten laute Musik rauf, die mein Gastvater gerade hört. Das bringt mich zum Lächeln und ich denke daran wie sehr es ihm Spaß macht mich immer zu veräppeln. Er erzählt mir…
-
Szia! – Das wichtigste ungarische Wort im Praktikum
Szia – bedeutet Hallo und auch Tschüss auf ungarisch – ist das einzige ungarische Wort, was ich im Praktikum in Ungarn verwendet habe, denn mit deutsch und englisch kommt man hier sehr weit. Ich glaube es kaum, dass mein Praktikum am Táncsics Mihály Gymnasium in Orosháza nächste Woche schon zu Ende ist. Die Schule ist mit ca. 700 SchülerInnen ziemlich groß, weshalb ich mich am Anfang erst einmal zurechtfinden musste. Die Ungarn sind aber super freundlich und hilfsbereit, sie erklärten und erzählten mir immer gerne Dinge über die Schule, die Umgebung und Ungarn und unterstützten mich während meiner Zeit bei ihnen. Besonders toll war es, als ich das Gymnasium und…
-
Das Leben und Lehren in Ruanda
Nach drei Wochen Aufenthalt in Musha möchte ich einen Einblick in das Leben und Lehren hier geben. Da momentan noch Sommerferien sind, sind nur wenige Schüler*innen an der ETSK in Musha. Die Schule ist spezialisiert auf Technik und IT, daher der Name Ecole Technique Saint Kizito Musha. Die Schule beherbergt 350 Schüler*innen, die Fächer belegen, die ihnen später zu einem guten Job helfen sollen. Somit darf ich sowohl bei Construction, zusehen, bei Computer Sience und bei Culinary arts. Das bedeutet, dass die Schüler*innen lernen Häuser zu bauen, Computer auf hohem Niveau zu bedienen und hochwertige Speisen zuzubereiten. Gegründet wurde die jetzige Schule 2008 von Pater Hermann, einem deutsch-italienischen Priester, der…