Samstag, 13. August 2024. Ich landete in Südafrika, genauer Kapstadt. Nach fast 20 Stunden Flug aus München, fühlte es sich erst mal vor allem gut an aus dem Flugzeug auszusteigen. Was mich nun erwartete, wusste ich nicht, da ich alles erst mal auf mich zukommen lassen wollte. „Nicht zu viele Menschen nach ihren Eindrücken fragen, um meine Eigenen machen zu können.“, dachte ich mir. Vom Flughafen ging es für meine beste Freundin, mit der ich das Projekt gemeinsam machte, und mich direkt zu unserem Guesthouse „Valley of Peace“ mitten in einem kleinen südafrikanischen Ort in der Nähe von Stellenbosch: Jamestown. Auf dem Weg dahin mussten wir erst mal schlucken, als…
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Mari Mari!
Anreise Nachdem ich schon zwei Wochen eher angereist bin, um mich mit dem chilenischen Spanisch und der Kultur vertraut zu machen, bin ich nervös in Temuco am Flughafen angekommen. Abgeholt worden bin ich von Gonzalo, meinem Ansprechpartner von der Organisation Fundecam. Ich wurde super herzlich begrüßt und von ihm zu meiner Gastfamilie gebracht. Ich war nervös, habe fast nichts verstanden und war müde von der langen Reise aus der Atacama-Wüste nach Temuco. Aber die ganze Aufregung war umsonst, da ich auch in der Gastfamilie super herzlich empfangen wurde. Trotzdem brauchte ich erstmal eine riesige Portion Schlaf. Schulalltag Am Montag darauf ging es dann los zur Schule – wieder hat mich…
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Haere rā Aotearoa – Auf Wiedersehen Neuseeland
So langsam neigt sich meine Zeit in Neuseeland dem Ende zu. Eigentlich wäre diese Woche meine letzte Schulwoche gewesen, jedoch liege ich mit Fieber im Bett und hoffe, wenigstens am letzten Schultag noch in die Schule gehen zu können, um mich von allen zu verabschieden. Auch wenn das nicht der Abschluss ist, den ich mir gewünscht hätte, kann ich auf vier sehr lehrreiche und schöne Wochen zurückblicken. Ich hatte das Glück, während meines Praktikums in fast jeder Klasse einmal hospitieren zu dürfen und somit viele verschiedene Lehrkräfte und Unterrichtsstile kennenzulernen. Im Allgemeinen ging es im Unterricht oft freier und entspannter zu als in Deutschland. Beispielsweise hatten die meisten Kinder keinen…
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Rainbow House of Hope – Talentförderung von Kindern und Jugendlichen
Das Rainbow House of Hope (RHU), das 1998 von Michael Mwase gegründet wurde, der sich damit einen lang verfolgten Traum verwirklicht hat, befindet sich etwas außerhalb von Kampala in Maya. Besonders für den Gründer ist es wichtig zu betonen, dass das RHU keine Schule ist, sondern ein Kinder- und Jugendzentrum, an dem Talente gefördert werden sollen. Kinder, die keine Möglichkeit haben, eine Schule zu besuchen, verbringen die Wochentage im RHU. Mit diesen Kindern, die kaum oder gar kein Englisch sprechen können, verbringe ich die Vormittage und male und bastle mit ihnen. Aus Deutschland habe ich Wasserfarben und Pinsel mitgebracht, die wir vor Ort genutzt haben. Für die Kinder war es…
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Der Schulbesuch in Uganda – nicht ganz so selbstverständlich
Angekommen in Entebbe, im Anschluss eine nächtliche Autofahrt nach Kampala, der Hauptstadt von Uganda, erreichte ich das Viertel, in dem Michael und Lydia – die wirklich herzlichen Gasteltern – wohnen. Direkt wird klar: Hier ist vieles, was für uns selbstverständlich ist, wie fließendes Wasser oder Strom, alles andere als selbstverständlich, sondern ein Luxus. Genau das gilt auch für den Schulbesuch in Uganda. Für viele Familien und deren Kinder ist es nicht möglich, Bildung in Anspruch zu nehmen. Es gibt staatliche und private Schulen, bei denen ich jeweils Einblicke bekommen konnte, wie das System funktioniert. Die staatlichen Schulen sind auf den ersten Blick kostenfreie Schulen. Wenn man aber genauer hinschaut, stecken…
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Meine erste Woche an der SMA Kolese de Britto – Eine katholische Militärschule für Jungen im Herzen Jogjakartas
Als ich am Samstag nach 23 Stunden Flug in Jogjakarta ankam, überwältigte mich zunächst ein Gefühlschaos. Freude über das beginnende Abenteuer, Neugier auf das Unbekannte und natürlich Angst vor den Herausforderungen. Angst, keinen Anschluss zu finden, die Sprache nicht zu verstehen und vieles mehr. Rückblickend verging meine erste Woche wie im Flug, und alle Sorgen lösten sich mit jedem Tag mehr in Luft auf. Am Flughafen warteten mein Lehrer und ein Schüler bereits auf mich und begrüßten mich herzlich. Nach einem schnellen Mittagessen in einem indonesischen McDonalds fuhr ich zu meinem Homestay, wo ich ebenfalls warm empfangen wurde. Nach einer kurzen Haustour packte ich meinen Rucksack aus und fiel nach…
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Mein Abenteuer als Sprachassistentin in Neuseeland: Die ersten zwei Wochen
Mein Abenteuer als Sprachassistentin in Neuseeland: Die ersten zwei Wochen Meine ersten zwei Wochen in Neuseeland sind wie im Flug vergangen, und es fühlt sich an, als hätte ich in dieser kurzen Zeit bereits so viel erlebt. Am Freitag um 3:00 Uhr morgens landete ich endlich in Auckland, wo mich meine Gastfamilie herzlich am Flughafen empfing. Müde, aber aufgeregt, brachte mich meine neue Familie in mein zukünftiges Zuhause, wo ich mich sofort willkommen fühlte. Das erste Wochenende war ein perfekter Start in mein neues Abenteuer. Meine Gastfamilie zeigte mir die Umgebung von Titirangi, einem malerischen Stadtteil am Rande von Auckland. Nachdem ich meine Koffer ausgepackt und mein Zimmer eingerichtet hatte,…
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Ein Highlight jagt das Nächste!
Mein Schul- und Familienleben ist in Ghana natürlich komplett anders, als ich es von Deutschland gewohnt bin. Dennoch habe ich mich mit den Wochen gut eingelebt, die Aufregung hat sich etwas gelegt und ein Gefühl von Gewohnheit und Alltag stellt sich ein. Ich genieße mein alltägliches Leben hier sehr, aber dennoch wurde es Zeit für etwas Abenteuer. Da ich die einzige Praktikantin an meiner Schule bin, habe ich mich mit einer Medizinstudentin aus den Niederlanden, welche auch gerade ein Praktikum in Sunyani absolviert, zusammengetan, um das Land zu erkunden. Gemeinsam brachen wir also auf Richtung Norden. Mehrere Stunden Busfahrt später erreichten wir unser Ziel, den Mole National Park. Hier wurden…
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Die erste Woche in Laingholm
Nachdem ich in Auckland gelandet war, wurde ich herzlich von Heather, der Schulleiterin, empfangen. Da meine eigentliche Gastfamilie noch im Urlaub war, verbrachte ich meine erste Woche bei ihr. (In Neuseeland erlauben viele Grundschulen den Kindern auch während der Schulzeit in den Urlaub zu fahren.) Gleich am zweiten Tag begann mein Praktikum. Diesen verbrachte ich in einer gemischten Klasse, welche die Jahrgangsstufen 5 und 6 kombiniert. Der Tag begann mit der alltäglichen Morning-Fitness, bei der wir mit anderen Klassen gemeinsam in der Aula tanzten. Danach standen Reading, Maths und Writing auf dem Stundenplan, aber auch Hockey und ein Besuch in der Schulbücherei. Am Dienstag verbrachte ich den Tag in einer…
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Eine Schnapsidee und nächster Halt Ghana
Ein Auslandspraktikum in Afrika stand eigentlich nicht auf meiner To Do Liste, aber als ich eines Tages im Sommer letzten Jahres alleine auf dem Balkon saß, über mein Leben und das kommende Jahr nachdachte, überkam mich der Drang mich vor dem Referendariat einmal komplett aus meiner Komfortzone zu bewegen und das Abenteuer „Schule im Ausland“ zu wagen. Also schnappte ich mir meinen Laptop und begab mich auf die Suche nach verschiedenen Möglichkeiten als Lehramtsstudentin bzw. -absolventin ins Ausland zu gehen. Bei meiner Suche stieß ich schnell auf die Auslandspraktika des BLLV – doch der Anmeldeschluss für das Jahr 2024 war noch an diesem Tag. „Aus dieser Schnapsidee, kann so spontan…