• Norwegen,  Oslo

    Oslo – der Natur so nah

    Hallo ihr Lieben,ich schreibe euch direkt aus der Deichmanns-Bibliothek mitten aus dem Leben in Oslo. Zuerst habe ich ein paar nützliche Tipps, was auf eurer Reise nach Oslo im Koffer nicht fehlendarf: Falls man sich in den Wintermonaten in Oslo aufhält, benötigt man unbedingt langeUnterwäsche, die man auch unter einer Jeans etc. tragen kann. Falls dann doch mal dieSonne herauskommt, ist eine Sonnenbrille unverzichtbar, da die Sonne sich sehr im Schneespiegelt. Wer gerne Wandern geht, benötigt gutes Schuhwerk und am besten Spikes. ZumSkifahren ist es nützlich einen Schneeanzug, Handschuhe und seine eigene Skibrillemitzubringen (Helm, Skier, Stöcke kann man kostenlos ausleihen). Wichtig ist außerdem eineKreditkarte, in Oslo wird so gut wie…

  • Stellenbosch,  Südafrika

    Valentine’s Day Celebrations

    Valentine’s Day was lekker. Lekker ist das Afrikaans-Wort für gut, super, … und auch „lecker“ für das Essen 🙂 Da sich die Sprache Afrikaans aus der Kolonialgeschichte Südafrikas mit Kolonialisierungen durch die Niederlande und das British Empire entwickelt hat, ist es als Vereinfachung des Niederländischen mit englischen und indigenen Spracheinflüssen zu sehen. Unterdrückung der indigenen Sprachen sowie die Notwendigkeit mit den Angehörigen der übermächtigen Gewaltherrschaft in der Kolonialzeit zu kommunizieren, hat zur Entwicklung dieser Sprache geführt. Die ersten schriftlichen Ursprünge der Sprache finden sich bei muslimischen PoC-Bevölkerungsgruppen (lt. dem Village Museum in Stellenbosch). In der an das Ende der Kolonialzeit anschließenden in neuen Dimensionen unterdrückenden Apartheidsära in Südafrika seit Mitte…

  • Namibia

    Okondjatu Ohooooooooooooooooo!

    Okondjatu ist ein kleines Hererodorf (~1500 Einwohner) im Nordosten Namibias. Um von Windhoek ins Dorf zu kommen, kann man verschiedene Routen wählen. Die Straßenbedingungen reichen dabei von Schotterpiste (inklusive Reifenpanne) bis hin zu Teerstraße (+ 3 Extrastunden Fahrtzeit). Okondjatu ist recht langgezogen, es gibt ein Viertel mit Steinhäusern und ein wesentlich größeres Armenviertel mit kleinen Wellblechhütten, in denen häufig 8 Personen (auf 2 Betten) leben! Im Dorfkern befinden sich mehrere kleine Shops (die manchmal Toast haben, manchmal nicht), ein Bankautomat (der oft spinnt), ein MTC-Shop (mit Mitarbeiter*innen, die kein Englisch können), ein dubioser Laden, in dem man Strom kaufen kann, die Kirche und der Gospel Outreach Kindergarten sowie diverse „Bars“.…

  • Musha,  Ruanda,  Umudugudu

    Muraho die Zweite

    Da wir das letzte Mal von unserem Schulalltag erzählt haben, wollen wir in diesem Blogeintrag mehr auf die Freizeitaktivitäten rund um Musha eingehen. An unserem ersten Wochenende haben wir mit den Kindern an einem Workshop für ruandische, traditionelle Tänze teilgenommen. Die Tänze werden durch Trommeln musikalisch begleitet und geben so auch gleich den Rhythmus vor. Wir können dir sehr empfehlen, deine Freizeit mit den Kindern zu gestalten, diese werden dich immer begeistert mit einbeziehen. Am zweiten Wochenende waren wir gemeinsam mit dem Sohn der Heimleitung in Kigali unterwegs. Für Geschichtsinteressierte lohnt sich der Besuch des Genozid Memorials sowie das Kandt Haus. Shopping-Queens können ihre Einkäufe in dem Viertel Rund um…

  • Indonesien,  Parung

    Selamat Datang di Bogor

    Jetzt sind schon sieben Wochen seit meiner Ankunft in Indonesien vergangen. Am Flughafen wurde ich von einer der zwei Deutschlehrerinnen der Schule in Empfang genommen und zur Schule gefahren. Dort habe ich sehr schnell gemerkt, dass man hier als Praktikantin täglich im Mittelpunkt steht. Alle begrüßen mich, wollen sich mir unterhalten oder bieten mir etwas zum Essen an. Schulalltag in der SMA Dwiwarna Die Highschool SMA Dwiwarna ist ein muslimisches Privatinternat in einem kleineren Ort zwischen Jakarta und Bogor. Unterrichtet werden hier Schüler/innen von der 10. bis zur 12. Klasse in einem offenem und hellem Schulgebäude. Die Religion spielt auch im Schulalltag eine große Rolle. Gerade hat die Ramadanzeit begonnen,…

  • Auckland,  Neuseeland,  Nordinsel

    He pai a aotearoa! (Schön wars, Neuseeland!)

    Meine ersten Eindrücke Gespannt und voller Vorfreude habe ich mich auf die Reise nach Auckland in Neuseeland gemacht. Die Nachricht, dass ich genau zwischen Überflutungen und dem Cyclone Gabrielle ankommen werde, haben meine Vorfreude zudem nicht kleiner werden lassen. Am Flughafen endlich angekommen, wurde ich sehr herzlich von meiner Gastfamilie in Empfang genommen. Die ersten Tage waren dann erstmal durch Stromausfälle und zwei Tage Schulausfall überschattet bis es dann richtig losgehen konnte. Als dann endlich der Tag kam, an dem ich in „The Greatest Little School in the Universe“ – die Laingholm Primary School gehen konnte, wurde ich von einem lieben Lehrerkollegium und einem süßen, kleinen Schulgebäude begrüßt. Die Klassenzimmer…

  • Stellenbosch,  Südafrika

    Baie, baie dankie für eine wundervolle Zeit in Stellenbosch!

    Meine Ankunft in Südafrika “Welcome to South Africa” waren die Worte, mit welchen ich am Flughafen in Kapstadt begrüßt wurde, völlig überwältigt von den 30 Grad Temperaturunterschied zwischen Frankfurt und Kapstadt und der Herzlichkeit, die mich empfangen hat. Die herzliche Begrüßung war eine von vielen, denn wie ich schnell feststellen durfte, sind die allermeisten Menschen in Südafrika unglaublich herzlich, gastfreundlich und willkommen heißend. Die Fahrt zur Gastfamilie in Jamestown war zum einen spannend, weil ich aufgeregt war die Gastfamilie kennenzulernen, aber auch weil es schon in diesen 40 Minuten so viel zu sehen gab. Die atemberaubende Natur, und viel Weite, gleichzeitig aber auch einige bedrückende Anblicke. Viele der Eindrücke, die…

  • Allgemein,  Auckland,  Neuseeland,  Nordinsel

    Kia Ora aus Auckland

    Wie schnell die Zeit verfliegt! Nun sind schon 6 Wochen seit meiner Ankunft in Auckland vergangen. Der Auftakt war etwas turbulent zwischen verheerenden Überschwemmungen und Cyclone Gabrielle. Die Auswirkungen waren in der ganzen Stadt spürbar: Erdrutsche, Stromausfälle, blockierte Straßen, … kurz gesagt: ein allgemeines Chaos – was auch zu einem verspäteten Schulstart führte. Nicht gerade der entspannte Sommer, den ich mir nach der knapp 30-stündigen Anreise erhofft hatte. Green Bay High School Etwas später als gedacht fand ich dann dennoch in den neuseeländischen Schulalltag ein, der sich doch deutlich in einigen Punkten vom deutschen unterscheidet. Die Green Bay High School hat ein offenes, campusähnliches Schulgelände mit hellen Klassenzimmern, in denen…

  • Musha,  Ruanda,  Umudugudu

    Muraho Rwanda!

    In diesem Blogeintrag wollen wir euch von unserem Alltag an der École Technique Saint Kizito (ETSK) berichten. Unsere Unterkunft befindet sich auf dem Gelände des Waisenhauses Home de Jeunes. Für Praktikant*innen und Gäste stehen extra zwei Häuschen mit eigenem Bad bereit, welche Moskitonetze und alles nötige für Besucher*innen bereithalten. Auf dem Gelände wohnen viele jüngere Kinder, welche die weiter entfernte öffentliche Schule besuchen und sich wahnsinnig über Gäste und das gemeinsame Spielen freuen. Zudem gibt es auf dem Grundstück viele Tiere. Unser Tag starte um 7 Uhr bei einem sehr leckeren Frühstück, welches von unserer ruandischen Gastmutter zubereitet wird. Hier gibt es viele frische Früchte wie Marakuja, Mango, Ananas und…

  • Indonesien

    Selamat datang di Manado!

    Erste Eindrücke Ein typischer Tag an der SMA Negeri 1 Manado beginnt um 7 Uhr morgens. Ich fahre meistens mit dem stellvertretenden Schulleiter zur Schule, bei dem ich auch während meines Praktikums wohne. Dort habe ich ein relativ großes Zimmer mit eigenem Bad und mir fehlt auch sonst eigentlich an nichts, da Wayan und seine Frau wahnsinnig gastfreundlich und großzügig sind. Wie alle Indonesier/-innen im Allgemeinen. Auch in der Schule bekomme ich dies tagtäglich zu spüren, da man dort als Ausländer, vor allem als Deutsche/r, denn die Indonesier/-innen lieben die deutsche Kultur, Sprache und das deutsche Aussehen, immer im Mittelpunkt steht. Jeder spricht mich an, bietet mir leckere einheimische Spezialitäten…