Das Abenteuer konnte beginnen – drei spannende, abenteuerreiche Monate lagen vor mir und ich hatte keine Ahnung, was mich erwarten würde. Angekommen am Flughafen in Sunyani wurden wir fünf Volunteers herzlich von Pia empfangen. Auf dem Weg zur Schule, die direkt neben dem Haus liegt, bekamen wir sofort einen ersten Eindruck von Ghana: Das Auto ruckelte über die staubigen Straßen, roter Sand wirbelte auf, Menschen balancierten Dinge auf ihren Köpfen und viele Mütter trugen ihre Kinder in Tragetüchern auf dem Rücken. Alles wirkte lebendig, bunt und fremd. Kaum an der Schule angekommen, erlebten wir einen unvergesslichen Moment: Bevor wir durch die Einfahrt fahren durften, mussten wir aussteigen. Rechts und links…
-
-
ka kite – Rückblick auf meine Zeit in Auckland
Nach meinem 10-wöchigen Praktikum kann ich nur sagen – was für eine unglaublich wunderschöne Zeit mit ganz vielen Eindrücken! Zuerst etwas über meine Unterkunft: Untergebracht war ich in der Nähe von Titirangi, bei Catrin und Gerald, die beide auch Lehrkräfte an der Schule sind. Catrin und Gerald sind eine perfekte Gastfamilie, besser kann man sich es nicht vorstellen. Sie haben mir jederzeit bei allen Fragen geholfen, zusammen gemeinsame Ausflüge mit dem Hund unternommen, komplette Reisetipps für Orte gegeben die man besuchen sollte und kochen daneben noch wunderbar leckeres Essen (Sie haben sogar einen eigenen Pizzaofen, sehr zu empfehlen !). Später kamen dann noch ihre Kinder, die beide auch sehr cool…
-
Kia Ora! – Mein Rückblick auf den ersten Monat in Auckland
Hey, ich mache gerade mein Auslandspraktikum an der Green Bay Highschool in Auckland, Neuseeland und bin nun etwas über einen Monat an der Schule und habe bereits viel Aufregendes erlebt. Die Schule ist echt super und es macht unglaublich viel Spaß dort jeden Tag. Ich durfte den Unterricht mit Nicole, der Leiterin des Language-Departements mitbegleiten und unterstützen. Auch bekam ich einen Einblick in die Fächer Englisch als Zweitsprache, Social Studies, Physical Education (PE), und Design and Visual Communication (DVC). In DVC habe ich auch bereits meine eigenen Unterrichtsstunden gehalten und ein Kunstprojekt mit den Schüler:innen geleitet. Jeden Tag bin ich auch für mehrere Unterrichtsstunden im Sportunterricht und darf dabei auch…
-
Nachklang eines Abenteuers – Ruanda 2025
Nach meiner Zeit an der ETSK Highschool (siehe Vorbericht: „falscher“ Zeitpunkt im Schuljahr) habe ich schließlich gemeinsam mit Patricia auch in der Vorschule von INEZA mitgearbeitet. Das war rückblickend eine sehr wertvolle Entscheidung, da ich so zwei unterschiedliche Bildungseinrichtungen kennenlernen durfte: die öffentliche Highschool und die private Vorschule. Während die Highschool sehr theorielastig und stark von Vorgaben der Regierung geprägt ist, liegt der Fokus in INEZA deutlich stärker auf dem spielerischen Lernen und auf dem sozialen Miteinander. Die Kinder sind dort in drei Gruppen aufgeteilt – Baby Class, Middle Class und Tall Class – also im Alter von etwa drei bis fünf Jahren. Der Unterricht findet zwar auf Englisch statt,…
-
Ein Praktikum zwischen Klassenzimmer, Waisendorf und neuen Perspektiven – Ruanda 2025
Wir – Patricia (24, Lehramt Grundschule mit Germanistik) und Tamara (25, Lehramt Realschule mit Wirtschaft & Geographie) – sind in Ruanda für unser Auslandspraktikum des BLLVs. Kennengelernt haben wir uns erst durch die Zuteilung unserer Einsatzstelle, aber schon nach einem ersten Treffen in Bamberg war klar: Das wird gut! Anreise & Ankommen Unsere Anreise war lang und, mit einem Zwischenstopp in Doha und (wie sollte es anders sein) einer kleinen Aufregung am Frankfurter Flughafen, auch sehr aufregend. Patricias Visum war zu dem Zeitpunkt nämlich noch in Bearbeitung und kurzzeitig stand die Frage im Raum, ob sie überhaupt mitfliegen darf. Nach einer spontanen Buchung eines Weiterflugs zur Sicherheit ging dann aber…
-
Pura Vida trifft Schulalltag – Meine Erfahrungen im Unterricht
Nun ist tatsächlich schon die letzte Woche meines Praktikums angebrochen, und ich kann noch gar nicht so recht glauben, dass es bald vorbei sein soll. Wenn ich daran denke, mich bereits in zwei Tagen von allen zu verabschieden, macht mich das ehrlich gesagt ein bisschen traurig. Ich habe mich hier an der Franz-Liszt-Schule in Santa Ana so wohlgefühlt, dass mir der Gedanke an den Abschied schwerfällt und das trotz aller kleinen und großen Herausforderungen, die das Lehrerleben im Ausland mit sich bringt. Eine der großen Besonderheiten dieser Schule ist der hohe Stellenwert der musikalischen Bildung. Jede Schülerin und jeder Schüler spielt entweder ein Instrument oder singt in einem der beiden…
-
Bienvenidos – Herzlich willkommen im Alltag der Ticos
Seit Anfang Mai absolviere ich mein Auslandspraktikum an einer deutschen Schule in der Nähe der Hauptstadt San José, und mittlerweile ist auch schon die Hälfte meiner Zeit vergangen. Bereits zwei Wochen vor Praktikumsbeginn bin ich nach Costa Rica gereist und konnte das Land auf eigene Faust erkunden. Diese Zeit war unglaublich wertvoll, denn ich habe die Vielfalt des Landes kennengelernt: von tropischen Stränden über mystische Nebelwälder bis hin zu aktiven Vulkanen. Besonders beeindruckt hat mich, wie abwechslungsreich Costa Rica trotz seiner relativ kleinen Fläche ist und wie groß der Reichtum an Flora und Fauna hier ist. Am 29. April bin ich bei meiner Gastfamilie angekommen. Von meiner Unterkunft habe ich…
-
Von Elefanten, Sklavenburgen und dem Stellenwertsystem – Abenteuer Roadtrip und Schulalltag in Ghana
Die Osterferien hier am Bezaleel Educational Complex haben begonnen und für meinen Freund Philipp, meine Mit-Volontärin Lucia und mich geht es damit auf in ein neues Abenteuer: Unseren Roadtrip rund durch Ghana! Frühmorgens um 5 sitzen wir schon an der Haltestelle in Sunyani und warten auf unseren Bus in Richtung Tamale. Unser heutiges Ziel: der Mole Nationalpark im Norden Ghanas! Sechs Stunden chaotische nigerianische Drama-Serien im Busfernsehen und etliche Schlaglöcher später werden wir endlich an der Kreuzung „Damongo Junction“ abgesetzt, von der aus wir mit dem Taxi weiterfahren müssen. Bald schon stehen wir vor der Eingangspforte mit der Aufschrift „Mole Nationalpark“, ein Highlight, auf das ich mich schon seit meiner Vorbereitung…
-
Projektwoche, Ferien und Ostern an der Deutschen Schule
Nach zwei intensiven Wochen mit Vertretungsstunden und DSD-Vorbereitungen wurde es etwas ruhiger. In der dritten Woche gab es eine Projektwoche zum Thema „Gesundes Leben“. Meine Aufgabe war es, ein Leseprojekt zu begleiten. Die Schüler:innen gestalteten kreative Objekte zu einem Buch und bereiteten sich damit auf die Teilnahme an einem Wettbewerb vor. Außerdem hatte ich im Rahmen der Projektwoche die Möglichkeit verschiedene Klassen in Museen und beim Besuch einer deutschen Bibliothek zu begleiten. Das war eine schöne Abwechslung zum Unterricht! In der darauffolgenden Woche waren Ferien. In der Mongolei haben die Lehrkräfte nur in den Sommerferien frei. In allen anderen Ferien sind sie täglich wie gewohnt 8 Stunden in der Schule…
-
Zwischen Hochhäusern und weiter Steppe
Auf den ersten Blick wirkt Ulaanbaatar durch die vielen grauen und oft etwas heruntergekommenen Hochhäuser und den vielen Verkehr sehr trist. Doch nach einiger Zeit bemerkt man ein paar Highlights und dazu gehört für mich auf jeden Fall der Blick auf die Berge! Auch wenn die Aussicht von Hochhäusern dominiert wird, sieht man immer wieder und von jedem Punkt der Stadt aus, die Berge zwischen den Häusern aufblitzen! Ein weiteres Highlight sind für mich die Cafes. Am Anfang hat es mich etwas Überwindung gekostet, die nicht sehr einladend wirkenden Häuser zu betreten und auch erstmal den Eingang zu finden ist nicht immer ganz leicht. Aber wenn man sich traut, ist…