• Allgemein,  Stellenbosch,  Südafrika

    Zwischen Gemeinschaft, Klassenzimmer und Kapstadtgefühl

    Ein Zuhause auf Zeit Ein besonders wichtiger Teil meines Aufenthalts ist meine Gastfamilie geworden. Schon nach kurzer Zeit hatte ich nicht mehr das Gefühl, nur zu Gast zu sein, sondern wurde immer mehr Teil des Familienalltags. Durch das Leben in der Gastfamilie habe ich mich bewusst auf deren Alltag und Gewohnheiten eingelassen. Gemeinsame Abendessen, Gespräche im Wohnzimmer, Ausflüge sowie Besuche bei oder von Verwandten wurden schnell zu einem festen Bestandteil meines Alltags. Dabei gab es immer wieder neue Erlebnisse – ob Familienfeiern, Sportveranstaltungen oder Besuche auf lokalen Märkten. Gleich an meinem zweiten Wochenende durfte ich die Umgebung von Kapstadt kennenlernen. Besonders die Pinguine an der Küste und die Fahrt entlang…

  • Allgemein,  Ghana,  Sunyani

    Tischtennis trifft Safari – Ein außergewöhnliches Wochenende in Ghana

    Es ist 5 Uhr morgens, die Sonne geht langsam auf, und in der Küche steht das Picknick bereits bereit. Es gibt Pizza. Die Praktikantinnen haben sie selbst gemacht. Das Gepäck wird schnell ins Auto geladen. Es ist kaum mehr Platz, denn alle Sitze sind belegt. Mit dabei sind die Schulgründerin, ihre drei Kinder, zwei Jugendliche, die noch auf dem Weg eingesammelt werden müssen, sowie zwei Praktikantinnen. Eine davon bin ich. Uns erwartet ein Wochenende voller Eindrücke: von der Schule außerhalb von Sunyani in idyllischer und einsamer Umgebung über das turbulente Tamale, die drittgrößte Stadt Ghanas, in der die Tochter der Schulgründerin an einem Tischtennisturnier teilnimmt, bis hin zum Mole-Nationalpark im…

  • Allgemein,  Stellenbosch,  Südafrika

    Welkom – Einleben in Südafrika

    Erste Eindrücke von Natur und Land “Jetzt bin ich wirklich in Südafrika.“ Dieser Gedanke kam mir zum ersten Mal auf der Fahrt vom Flughafen zu meiner Gastfamilie. Während draußen die Berge vorbeizogen und plötzlich alles „verkehrt herum“ wirkte, wurde mir langsam bewusst, wie anders die nächsten Wochen werden würden. Besonders der Linksverkehr fiel sofort auf, da sich der gesamte Straßenverkehr im Vergleich zu Europa zunächst ungewohnt anfühlte. Trotzdem wirkte alles überraschend organisiert und ruhig. Die Straßen waren breit und sauber, der Verkehr geordnet – ganz anders, als ich es vorher erwartet hatte. Gleichzeitig fiel mir auf, wie präsent die Natur hier ist. Von der Autobahn aus waren fast durchgehend Berge…

  • Porto,  Portugal

    Tchau, Portugal!

    Nun ist bald schon mein Praktikum vorbei und der Abschied fällt mir wirklich schwer, auch wenn ich jetzt schon weiß, dass ich sicher bald wieder hierher reisen werde. Denn auch wenn ich schon wirklich viel gesehen habe und nach meinem Praktikum auch noch an die Algarve fahren werde, habe ich immer noch so viele schöne Orte auf meiner Liste, die es in diesem Land einfach zu zahlreich gibt. Ich kann mich noch so gut daran erinnern, wie ich an meinem zweiten Tag hier, zum ersten Mal nach Porto gefahren und an gefühlt jedem zweiten Haus stehen geblieben bin, um ein Foto von den wunderschönen Fassaden zu machen, mir im Jardin…

  • Porto,  Portugal

    Olá de Portugal!

    Für mein Praktikum bin ich zum ersten Mal nach Portugal gereist und muss wirklich sagen, dass ich mich total in dieses Land verliebt habe. Am Flughafen wurde ich von meiner sehr netten Betreuungslehrkraft abgeholt, die mich mit ihrem Mann direkt zum Mittagessen in ein Restaurant eingeladen hat, in dem mir natürlich auch sofort ein Portwein zum Probieren eingeschenkt wurde. Auch die Familie, bei der ich nun wohne, ist sehr gastfreundlich und hat mir bereits einige Tipps gegeben, was ich alles in meiner Zeit hier besichtigen kann. Generell ist die Freundlichkeit und Offenheit der Portugies*innen wirklich überwältigend, wodurch man sich in diesem schönen Land schnell wohlfühlt.  Durch das Praktikum beim Schulverbund…

  • Allgemein,  Norwegen,  Oslo

    2 Monate in Oslo – Hjertelig velkommen

    Sieben Wochen sind vergangen, somit ist die Halbzeit meines zwölfwöchigen Praktikums an der Nydalen Videregående Skole in Oslo vorbei. Zeit für ein Zwischenfazit, das vor allem Folgendes zeigt: Vieles ist vertraut und gleichzeitig ist vieles ganz anders. Meine ersten Tage in Oslo waren wettertechnisch eher durchwachsen. Schnee, Regen und Kälte bestimmten den Start und machten das Ankommen zunächst etwas schwierig. Umso herzlicher war jedoch der Empfang in der Schule. Sowohl das Kollegium als auch die Schüler*innen begegneten mir von Anfang an offen und freundlich, sodass ich mich schnell willkommen fühlte. Ohne große Vorbereitungszeit bin ich direkt in ein Austauschprojekt mit einer Schule in Worms hineingeraten. Solche internationalen Kooperationen scheinen hier…

  • Allgemein

    Einblick in den Lehreralltag in De Britto, Yogyakarta

    Alltag klingt zunächst immer so nach Routine, langweilig und wenig abwechslungsreich. Hier habe ich gelernt, dass Alltag auch recht spannend sein kann. Deshalb soll dieser Beitrag einen kleinen Einblick in das Schulleben und den Alltag als Lehrerin in De Britto geben. Tag für Tag Jeden Morgen beginnt der Schultag mit einem Gebet und dem gemeinsamen Singen der Nationalhymne. Um 12 Uhr ein weiteres Gebet. Das alles wird über die Lautsprecher in die ganze Schule übertragen. Zum Abschluss gibt es nochmal ein kurzes Gebet und zehn Minuten Reflexion, in welcher die Schüler Tagebuch schreiben und ruhige Musik gespielt wird. Das klingt vielleicht sehr streng strukturiert – aber der Tag hat dadurch…

  • Allgemein,  Ghana,  Sunyani

    Besonderheiten im Schulalltag

    Der Schulalltag im Bezaleel Educational Complex in Sunyani, Ghana, hat wie jeder andere Alltag auch, seine festen Zeiten, Regeln, Strukturen und Abläufe. Zum Beispiel beginnt der Tag immer mit einer Assembly, Worship oder Silent Hour. Allerdings gibt es auch Ausnahmen und Besonderheiten im Schulalltag: 1.    Der Nationalfeiertag: „God bless our homeland Ghana.“ (ghanaische Nationalhymne)Dieser Feiertag wird am 06.03. eines jeden Jahres gefeiert. Hintergrund ist die Unabhängigkeit seit 1957. Normalerweise gibt es in den Städten eine Parade. Da diese Feierlichkeiten allerdings sehr teuer sind, findet dieses Jahr keine statt und es ist lediglich schulfrei. Am Vortag findet sich aber die gesamte Schulfamilie zusammen, um die Nationalhymne auf Englisch und Twi zu…

  • Allgemein,  Indonesien

    Warum man seine Befürchtungen getrost im Deutschland zurücklassen kann

    Hand aufs Herz: Bevor ich nach Indonesien geflogen bin, hatte ich ein paar Befürchtungen, obwohl ich mich gleichzeitig natürlich sehr gefreut habe. Sprache, Essen, Hitze, Verkehr – alles irgendwie abenteuerlich, aber auch ein bisschen beängstigend. Im letzten Monat durfte ich täglich feststellen wie unbegründet meine Sorgen waren und wurde on positiver Weise eines Besseren belehrt…  1. Das mit der Verständigung… Eine Sorge war die Sprache. Englisch? Kein Problem – mit den Lehrkräften und Schülern läuft die Verständigung von ausreichend bis richtig gut. Und Indonesisch? Ich dachte, das wird Ewigkeiten dauern, tatsächlich ist die Grammatik aber (im Vergleich zum Deutschen) erstaunlich simpel, und die wichtigsten Alltagsbegriffe hat man nach wenigen Tagen…

  • Costa Rica

    Sommer, Sonne, Schule

    Mittlerweile habe ich schon über einen Monat in Costa Rica verbracht und mich an die Gegebenheiten vor Ort gewöhnt. Da die Schule aktuell nur noch aus zwei Klassen besteht (eine Kindergartengruppe mit zwei Kindern und eine erste Klasse mit sechs Kindern) wurde der Stundenplan überarbeitet, weshalb ich jetzt keine eigenverantwortlichen Unterrichtsstunden mehr habe. Seit gestern hospitiere ich also und unterstütze einzelne Schüler:innen. Ein Highlight des Praktikums war für mich, dass der Musiklehrer diese Woche nicht kam und ich spontan seine beiden Doppelstunden übernommen habe. Sowohl mit dem Kindergarten als auch mit der ersten Klasse habe ich „Das singende Känguru“ einstudiert, die Kinder auf dem Klavier begleitet und dazu gesungen. Dafür,…