Bedeutet so viel wie „Hallo alle zusammen“ auf ‚Mapuzungun‘, der Sprache der indigenen Bevölkerung Chiles, den ‚Mapuche‘ und damit herzlich willkommen zu meinem Einblick in das Leben in Südamerika. Genauer gesagt Mittel-Chile, wobei das bei einem Land von über 4000 Kilometer Länge immer noch ziemlich vage ist. Projiziert auf Europa würde sich Chile vom Nordkap bis nach Gibraltar ziehen, einmal quer durch Europa! Dabei befindet sich im Norden die Atacamawüste und im Süden bei Patagonien beginnt die Antarktis. Dafür ist das Land sehr schmal. Von der Pazifikküste bis zu den Anden sind es gerade einmal 120 Kilometer. Und hinter den Anden beginnt dann Argentinien. Und ich befinde mich… …in der…
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Oslo Handelsgymnasium
Ich bin Laura und seit ca 3 Wochen in Oslo. Durch den BLLV bin ich im Handelsgymnasium Oslo eingesetzt und möchte euch ein bisschen an meinen Erfahrungen teilhaben lassen. Das Osloer Handelsgymnasium wurde 1875 gegründet und diente während des gesamten 2. Weltkrieges als Kommandozentrale für die Deutschen. Weshalb sich auch ein Bunker unter dem Schulhof befindet, welcher heute ein kleines Museum beherbergt. Die Schule umfasst die Jahrgangsstufen 11 bis 13 und im Moment schreiben viele Schülerinnen und Schüler Abitur. Die Zeit bis zum Abitur wird hier „russetid“ genannt und die Abiturienten sind „russ“. Sie verbringen die Abende vor dem Abitur oft in Bussen, die sie mieten und dann mit lauter…
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Salam dari Jakarta.
Wie alles begann… Endlich angekommen! Hier in Jakarta in der Hauptstadt von Indonesien, nach knapp 24 Stunden Anreise und mit 3 Stunden Verspätung haben mich zwei Deutschlehrerinnen Murni und Puput schon sehnsüchtig am Flughafen erwartet. Als erstes sind wir zu einem Streetfood –Restaurant gefahren und ich wurde zum Bakso Essen eingeladen. Es war ein schöner herzlicher Start. Erster Eindruck & Tipp Ich bin nun in der sechsten Woche meines Praktikums und möchte ein paar meiner Eindrücke schildern. Zunächst einmal war der Verkehr in Jakarta eine Herausforderung für mich. Es gab immer viel Stau für 10 km kann man hier manchmal schon 50 Minuten fahren. Oder 2 Stunden im Auto sitzen…
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Meine Erfahrungen in Portugal
Das Bild wurde auf der berühmten Brücke „Ponte Dom Luis I“ aufgenommen. Diese verbindet Porto mit der gegenüberliegenden Flussseite. Dort liegt die Stadt Gaia, die genau genommen nicht mehr zu Porto gehört. Ich gehe immer wieder gerne über die Brücke und schaue mir die Aussicht an. Davon wird man einfach nicht müde! Porto liegt von Valongo (dort wohne ich und dort sind die Schulen) nur 25min mit dem Zug entfernt. Somit kann man auch spontan nach Porto fahren und z.B. durch die vielen Gassen schlendern. Das werde ich auf jeden Fall vermissen! In zwei Wochen endet mein Praktikum bereits und eine wunderschöne Zeit in Portugal geht zu Ende. Ich konnte…
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Von Kultur bis Natur – Willkommen in Allenstein
Die Altstadt von Olsztyn
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Tiere und das örtliche Transportmittel
Der Hahn kräht, die ersten Sonnenstrahlen erhellen das Zimmer und ein „Muuuh“ schleicht sich indeine Träume. Müde öffnet man die Tür und blickt einer Kuh, welche sich genüsslich in deinemGarten satt frisst, direkt in die Augen. Wer dabei den größeren Schreck bekommt, ist unklar.Umherlaufende Kühe sind im Dorf und Umgebung völlig normal. Die Kühe haben jedoch durchauseinen Besitzer, den man durch ein Brandzeichen auf dem Arsch der Kuh erkennt. Eine Kuh undauch jedes andere Vieh ist hier natürlich sehr viel wert, da sie teilweise als wichtiges Nahrungsmitteldienen. Vergreift sich jemand an fremdem Vieh, kann das mehrere Jahre Haft bedeuten. Doch nichtnur Kühe streunen wild umher, auch Schafe, Ziegen, Hühner, Hunde,…
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Umgang mit Müll in Okondjatu
Im kleinen Dorf Okondjatu gibt es ein großes Müllproblem, welches von den Einheimischen jedochnicht als solches erkannt wird. Lediglich das deutsche Mülltrennungs-Herz blutet bei den von Müllübersäten Flächen. Die wenigsten Haushalte sind im Besitz einer Mülltonne und so werden Plastikund Glas achtlos in der Umgebung entsorgt. Dieser Umstand hält jedoch keinen davon ab barfußumherzulaufen. Man könnte jetzt vermuten, dass hier Schnittwunden und Verletzungen an denFüßen zur Tagesordnung gehören – überraschenderweise sieht man dies gar nicht so häufig. Istman doch stolzer Besitzer einer Mülltonne (altes Ölfass), so kommt zumindest in unserer Straße undan öffentlichen Orten einmal in der Woche die „Müllabfuhr“. Diese besteht aus zwei Männern, die zuFuß mit einem großen…
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Ein Schultag an der Okondjatu Combined School
Am Dienstagmorgen um 7 Uhr startet der Schultag mit dem Assembly, bei dem sich alle SchülerInnen, sowie Lehrkräfte auf dem Pausenhof, nach Klassen geordnet, versammeln. Gemeinsam wird gebetet (School Prayer) und gesungen, unter anderem die namibische Nationalhymne. Meist gibt es auch die ein oder andere Ankündigung. School Prayer Nationalhymne Namibia Dear heavenly father, we thank you for your great love. Thank you father for making me your child. Your heart is established in me – knowing that you care for me with tender effection. Bless us and open our mind for us to concentrate in Jesus name. Amen! Namibia land of the brave freedom fight we have won Glory to…
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Ostern mal anders
In Deutschland enden heute die Osterferien und für viele Schüler und Studenten beginnt der Alltag wieder. Für mich geht es in die zweite Hälfte meines Aufenthaltes an der Deutschen Schule. Ich will deshalb heute berichten, wie wir hier in Ulaanbaatar Ostern verbracht haben. Ferien hatten wir bereits Ende März, das heißt die letzten zwei Wochen waren (fast) normale Schulwochen für uns. Da nur eine Minderheit der Mongolen (ca. 2%) dem Christentum angehört, hat das Osterfest keinen großen Stellenwert und die typischen Bräuche sind den Mongolen nicht bekannt. Dementsprechend sind Karfreitag und Ostermontag hierzulande auch keine Feiertage, sondern reguläre Arbeits- bzw. Schultage. Aufgrund der sehr auf Fleisch ausgerichteten mongolischen Küche gestaltete…
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Ein Blick nach oben
Was mir immer wieder besonders gefällt, ist der Blick nach oben entlang der Gebäude in den portugiesischen Städten und Dörfern. Geprägt von den für Portugal typischen Fliesen, den Azulejos, finde ich es jedes Mal faszinierend, wie vielfältig die Muster der Fliesen und die Gestaltung der Fassaden ausfällt. Ob in Porto selbst oder anderen Städten, schmale Häuser, Kirchen, Bahnhöfe, Verwaltungsgebäude, oder in den Fischerdörfern entlang der Küste, die Gebäude sind allemal sehenswert. Wie dadurch das Stadtbild verändert wird, darüber kann ich immer wieder staunen. Ich kann mich gar nicht entscheiden, welches Muster oder welche Bemalung mir nun am besten gefällt. Die Häuser werden durch die Fliesen vor Wind und Wetter geschützt…