• Allgemein,  Ayacucho,  Peru

    Das Kinderhaus Casadeni – ein Ort voller Herzlichkeit und Freude

    Mit Umarmungen und warmen Worten wurde ich im Kinderhaus Casadeni begrüßt. Die Herzlichkeit, die ich dort erfahre, spiegelt sehr gut die Arbeitsweise und das Klima dort wider. Für die Kinder ist Casadeni ein Ort, an dem sie Chaos im Alltag, Kinderarbeit, Armut und politische Instabilität vergessen können. Es ist ein Ort, an dem sie Unterstützung erfahren, ihnen eine Chance auf Bildung ermöglicht wird und sie einfach nur Kind sein können. Meine Aufgabe besteht hauptsächlich darin, den Kindern bei ihren Hausaufgaben zu helfen und Lerndefizite in Mathematik und Englisch auszugleichen. Dass die Bildungschancen stark von dem Elternhaus und deren Unterstützung abhängen, merkt man hier schnell. Während manche 3. Klässler perfekt multiplizieren…

  • Ayacucho,  Peru

    Anders, aber sofort wieder

    Als ich wieder aus Ayacucho, oder wie die Einheimischen auch sagen Huamanga zurück war, fragten mich zu Hause alle, wie es denn gewesen wäre. Meine erste und spontane Antwort war „anders“. Denn für mich unterschied sich das Leben in Ayacucho in so vielen Punkten zu dem Leben, das ich von Zuhause kannte. Auch wenn ich anfangs noch von der Andersartigkeit überwältigt, ja teilweise auch leicht überfordert, so stand für mich am Ende meines Aufenthalts fest, dass ich während meiner Zeit in Peru unzählige wertvolle, interessante und wunderschöne Erfahrungen gemacht hatte und es daher sofort nochmal machen würde. Aber nun nochmal von vorne: nach einem 16-stündigen Direktflug von Madrid nach Lima,…

  • Ayacucho,  Peru

    „¡Que se quede!“

    Mit diesen Worten wurde ich vor gut zwei Wochen von den Kinder in der Casadeni begrüßt, es heißt so viel wie: „Wir wünschen uns, dass sie bleibt“. Nach 14 Stunden fliegen und 10 Stunden Bus fahren, war ich sehr froh nun endlich in Ayacucho, einer Stadt in den peruanischen Anden, angekommen zu sein. Die herzliche Begrüßung aller Kinder und Lehrer machte die anstrengende Anreise sofort wieder gut und ich hatte einen wunderschönen ersten Tag, in einer mir noch völlig fremden Kultur.