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Frühling in Orosháza

Szia 😊

Ich bin jetzt mittlerweile seit über 2 Wochen hier in Orosháza in Ungarn. Gleich bei meiner Ankunft wurde ich von der Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Menschen hier willkommen geheißen. Ich wurde direkt am zweiten Tag zum Krautwickel- Essen (eine traditionelle ungarische Speise) eingeladen. An diesem Tag probierte ich direkt Langos auf dem wöchentlichen Markt. Das erste Wochenende war somit kulinarisch bereits ein guter Start in meine Zeit im kleinen Ort Orosháza.

Die erste Woche verging mit den vielen neuen Erfahrungen wie im Flug. Am Montag bekam ich meinen Stundenplan und war sehr erfreut zu sehen, dass ich viele Stunden in den Klassen verbringen darf. Die meisten Stunden halte ich auf Deutsch, hauptsächlich Konversation, aber auch ein Paar Englisch Stunden sowie Einzelunterricht darf ich übernehmen. Die Gruppen sind relativ klein was es möglich macht mehr auf Einzelne Schüler*innen einzugehen. Teilweise begleite ich Lehrkräfte und teilweise bin ich direkt allein in den Klassen, was sehr viel Spaß macht. Die Schülerinnen und Schüler sind alle sehr nett und hilfsbereit und das unterrichten macht viel Spaß. Am 15. März war ein Nationalfeiertag in Ungarn aufgrund der Revolution von 1848, weshalb an diesem Tag die Schule ausfiel und im Ort Feierlichkeiten stattfanden. Die einzelnen Schulen legten Kränze zum Andenken an unterschiedliche Statuen in der Stadt und es wurden Reden gehalten und eine Blaskapelle spielte. Auch in der Schule gab es eine Stunde lang eine kleine Feier mit Reden und Musik. Das Wochenende fuhr ich mit zwei weiteren Praktikantinnen aus Deutschland nach Timisoara in Rumänien. Wir hatten eine schöne Zeit.

Diese Woche gab es in der Schule zwei verschiedene Projekttage. Einen Tag ging es um das Thema Nachhaltigkeit, weshalb die Schüler*innen verschiedene Plakate gestalteten und präsentierten. Der andere Projekttag bezog sich auf das 275-jährige Jubiläum der Stadt. An diesem Tag unternahmen die einzelnen Klassen selbstorganisierte Stadtführungen durch Orosháza und beschäftigten sich in den verschiedenen Fächern auf unterschiedliche Weise mit der Stadt und seiner Geschichte. Am Freitag fand außerdem in der Schule eine Art Talenzshow statt, an welcher talentierte Schüler*innen mit unterschiedlichen Dingen vor Eltern und Lehrern auftreten konnten. Die Kinder haben Gedichte vorgetragen, getanzt, Musik gemacht und vieles mehr.

Am Samstag sind wir dann wieder losgezogen und nach Szeged, eine nicht weit entfernte Stadt, gefahren. Bei sehr sonnigem Wetter haben wir die Sehenswürdigkeiten erkundigt.

An den nächsten Wochenenden werde ich an einem Schulausflug nach Budapest und einem Lehrerwochenende teilnehmen. Ich bin schon sehr gespannt auf die letzten Wochen und hoffe noch viele weitere großartige Erfahrungen machen zu können.

Viszlát 🙂